Good News #2

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.

Rettungsdrohnen im Wasser

Deutschland setzt “Dolphin”-Drohnen zur Wasserrettung ein – batteriebetrieben, bis zu 25 km/h schnell und stark genug, zwei erwachsene Schwimmer mit 5 km/h abzuschleppen. Sie ergänzen die Arbeit der DLRG, besonders an großen Seen wie dem Bodensee oder in der Zugspitzregion. Perfekt, um in schwierigen Situationen schnell zu helfen.

Mäh-lfies

In Island haben Schafe neuerdings GPS-Sender, damit Hirten sie leichter finden. Viele posten die „Selfies“ ihrer Tiere, weil die Sender auch Kameras eingebaut haben.

Chancen & Empowerment

In einigen indischen Bundesstaaten wurde kostenlose Bildung für Mädchen bis 18 Jahre gesetzlich verankert.

Gesündere Lebensmittel & Naturschutz

Italienische Olivenbauer:innen setzen zunehmend auf biologische Bewirtschaftung.

Weniger Emissionen & sauberere Luft für Kinder

Die kanadische Stadt Vancouver testet jetzt CO2-neutrale Schulbusse.

Pfauenhof als Anti-Stress-Masterplan

Eine Studie aus Schweden hat ergeben, dass schon 20 Minuten in der Natur (egal ob Park, Wald oder Garten) das Stresshormon Cortisol messbar senken.


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Spielend sauber – Endlich Spaß beim Zähneputzen!

Alle Eltern kennen ihn, alle Eltern fürchten ihn: Hacki Backi.

Hacki Backi ist das süße kleine Kariesmonster im Lied von Hurra Kinderlieder, das Kinder zum Zähneputzen animieren soll. Leider reicht dieses Untier nicht immer – manchmal bekommt es sogar noch Mitleid, während MaPa daneben Migräne bekommt.

Aber was tun, wenn das kleine Mon…stersüße Kind (verständlicherweise) keine Lust hat und aus zwei, drei Minuten Routine eine halbe Stunde Gebrüll wird. Mindestens zweimal am Tag.

Unsere Kinderzahnärztin hatte einen Tipp und seitdem klappt es besser: die Playbrush.

Die Playbrush ist eine elektrische Zahnbürste, speziell für Kinder entwickelt. Über Blutooth verbindet sie sich mit einer App, die nicht nur Dauer und Gründlichkeit des Putzens aufzeichnet, sondern auch Spiele und eine Zahnputzschule bietet.

Welches Kind will nicht mit Hilfe der Zahnbürste Monster besiegen oder Bilder ausmalen? Manchmal haben wir tatsächlich schon gehört: „Bitte! Darf ich Zähne putzen?“ Hätte mir das als Kind jemand erzählt, dass mein eigenes Kind mich mal anbettelt, hätte ich vermutlich nicht mal mehr gelacht.

Aber nicht nur Kinder profitieren – die Playbrush gibt es inzwischen auch für Erwachsene.

Wenn du also deinem Kind (oder dir selbst) das Leben erleichtern willst, klick hier und hol dir die Playbrush mit 15% Rabatt – und unterstütze damit gleichzeitig den Pfauenhof.*


* Hinweis: Manche Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein, landet ein kleiner Beitrag in der Pfauenhof-Kaffeekasse. Für dich bleibt alles gleich – für mich bedeutet es Unterstützung. Danke! 💚

Pfauenhof News #2

Hier kommt dein Pfauenhof News Update!

Da der Pfauenhof ein Gemeinschaftsprojekt ist, dürft ihr gern wissen, was hier los ist.

Pfauenhof Light

Langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu und die Kürbisse im Nachbarsgarten spähen bereits drohend über den Zaun.

Noch sind aber Sommerferien, also gibt es viel Familienzeit.

Tier-News

Wir haben neues Hundefutter bekommen. Vom alten war Shela nicht begeistert und hat zu viel abgenommen – jetzt ist sie glücklich und kaum zu bremsen. Ausgerechnet Vicki weigert sich aber, das neue Futter auch nur anzurühren. Also wieder zwei verschiedene Futtersorten für die Damen.

Mio, unser Haus- und Gartenkaterchen, hat sich mehrfach als Ausbruchkönig bewiesen und damit unser Kind fast in den Wahnsinn getrieben. Mehr Drama als in einer Schauspielschule.

Die Vermutung, dass mindestens eins der Hühner queer ist, erhärtet sich: Christl zeigt reges Interesse an Frieda.

Haus-News

Fritz hat begonnen Wohn- und Esszimmer umzugestalten.

Blog-News

Ganz untätig war ich allerdings auch nicht, ich hab einiges für den Blog gemacht und so konnte ich ein paar extra Sponsoren für den Blog klar machen. Vielleicht habt ihr ja schon ein paar davon bemerkt?

👑 Friedrich – Herrscher des Pfauenhofes

Mein Name ist Friedrich von Pfauenhof. Ich bin ein stolzer Papagei aus der Familie der Nymphensittiche, und regiere hier seit nunmehr 4 Jahren.

Zuvor bewohnten meine erste Frau Valentina und ich ein kleines griechisches Atelier an einer Hautschlagader Nürnbergs. Dort entwickelte ich das Talent, Sirenen verschiedenster Gattung perfekt nachzuahmen, für was ich noch heute viel Anerkennung ernte.

Nach unserem Umzug in die königliche Oberpfalz verlor ich leider schon bald meine Frau an eine schlimme Sepsis, ausgelöst durch einen giftigen Ring. Noch heute bin ich mir sicher, es war ein Anschlag auf mein Leben, der sie aus dem Leben riss.

Ich trauerte viel und lange, wurde aber von Lady Viktoria und diesen seltsamen nackten Affen, die mir stets zu Diensten sind, aufopferungsvoll gepflegt, bis ich Paula zur Frau nahm.

Paula war ein sehr junges Ding, sehr ängstlich und auch unsicher im Flug. Ich musste mich wirklich sehr viel um sie kümmern. Aber welcher Mann tut das nicht gern? Leider vernachlässigte ich dabei etwas meine Pflichten und meine Diener kamen dabei auf viele fragwürdige Ideen, nicht zuletzt dieser selbsternannte Fürst Macchiavelli.

Nun ist leider passiert, was passieren musste und meine geliebte zweite Frau ist bei einem Übungsflug verunglückt. Wieder bin ich verwitwet, wieder war es nicht vorhersehbar.

Ich befinde mich noch in Trauer, aber glücklicherweise stehen mir auch diesmal Viktoria und auch ihre Hofdame, diese Shela, zur Seite. Sie entsprechen nicht ganz meinen Vorlieben – für meinen Geschmack sind sie etwas groß – aber zumindest sehen sie mich als das, was ich bin: den Herrn des Hauses.

Um das klarzustellen, scheuche ich das Personal, wie sie es brauchen. Der Student studiert, der Arbeiter arbeitet, der Chef… Ich bin mir sicher, sie fühlen sich unter meinem Schnabel sehr wohl. Damit sie es nicht vergessen, wie glücklich sie sind, zwicke ich sie auch gern mal, starte Übungsmanöver oder beginne den ein oder anderen realen Krieg mit diesem haarigen Monster, das sich immerzu anschleicht und den Platz in meinem Königreich streitig machen will.

Konnte ich Euer Herz erobern?

Ich freue mich sehr, wenn Ihr:  

🍭 Ein Leckerli via PayPal spendiert  

🎁 Mir ein Geschenk aus meiner Amazon-Wunschliste schickt  

✍️ Einen Kommentar hinterlasst  

🔗 Meinen Beitrag verlinkt  

♥️ Oder sogar mein:e Pat:in werdet. In diesem Fall schickt meine Leibdienerin Euch regelmäßig Fotos, ruhmreiche Geschichten und Updates von mir und wenn Ihr wollt, so werdet Ihr auch namentlich genannt und verlinkt:

Alle Einnahmen landen garantiert in meinem Futternapf, für Spielzeug oder den Tierarzt – damit Ihr noch lange jemanden habt, der über Euch herrscht. Ich freu mich sehr über jedes Geschenk, egal wie groß oder klein.

Nun gut. Ich muss nun zurück und über mein Reich wachen.

Gezeichnet, Friedrich

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Danke! 💚

Feminist Monday #1

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und doch drehen sich die Nachrichten oft nur um das Schaulaufen machthungriger Männer. Daran wird sich jetzt etwas ändern!

Jeden Montag berichte ich euch Feminist News – Nachrichten, die FLINTA* betreffen. Damit wir die Welt so sehen, wie sie ist.

Shrinking Girl Summer – Body Positivity unter Druck

Die „Body Positivity“-Bewegung machte Hoffnung auf mehr Selbstakzeptanz. Nun dreht sich das Rad zurück: ein Social-Media-Trend setzt junge Frauen unter Druck, möglichst stark abzunehmen – oft ohne Rücksicht auf die Gesundheit.

Trans Frau klagt gegen Supreme Court

Victoria McCloud, ehemalige Richterin am britischen Obersten Gericht und trans Frau, zieht vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Grund: Ein Urteil, das besagt, das Geschlecht einer Person sei ausschließlich das bei der Geburt zugewiesene – Gender Recognition Certificates (GRCs) bleiben unberücksichtigt. Ein Fall mit Signalwirkung für ganz Europa.

Schottlands Nationalbibliothek entfernt feministische Essays

„The Women Who Wouldn’t Wheesht“, eine Sammlung feministischer Essays, wurde aus der Nationalbibliothek Schottlands entfernt – mit der Begründung „Hate Speech“.
Die Herausgeber:innen fordern eine Entschuldigung, während die britische Regierung betont: Meinungsfreiheit sei ein Grundrecht.

Good News #1

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Spanien verabschiedet Tierschutzreform

Stierkämpfe bleiben ein heißes Eisen, aber Haustiere gelten nun offiziell als fühlende Lebewesen und nicht mehr als „Sachen“.

Care Arbeit ist echte Arbeit

Ebenfalls in Spanien wurde ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der Care-Arbeit (Pflege, Kinderbetreuung etc.) mehr staatliche Anerkennung geben soll. In Irland wird Pflegearbeit von Angehörigen jetzt finanziell stärker unterstützt.

Ozonloch schrumpft weiter

Laut aktueller UN-Messungen ist die Schutzschicht seit 2000 kontinuierlich am Heilen. Prognose: Bis 2040 wieder fast wie in den 80ern.

Urban Farming boomt

In immer mehr Städten Europas entstehen Dachgärten und Vertical Farms, die Lebensmittelversorgung nachhaltiger und lokaler machen.

Capital der weiblichen CEOs

In Norwegen steigt der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf über 40 % – ein EU-Vorzeigebeispiel – und auch in Kanada steigt die Frauenbeteiligung in Technologie-Startups stetig – auch hier mehr Gründerinnen & Führungskräfte.

Ein Schritt Richtung gerechtere Mobilität

Erste Städte in Deutschland testen kostenfreien ÖPNV für Schüler:innen und Studierende und auch mehr sichere Fahrradwege sind in Planung.

Sonne schlägt Stromzähler

In der EU war Solarenergie erstmals die größte Stromquelle – in Ländern wie den Niederlanden erzeugte sie über 40 % des Stroms.


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Pfauenhof News #1

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Mini-Urlaub im Schwabenland

Unsere neue Rubrik beginnt mit dem Wichtigsten: Einer ordentlichen Pause. So waren das Kind und ich erstmal für drei Tage in Schwaben bei meiner Familie und wir hatten das volle Programm von Shopping bis Schwimmbad. War sehr schön, aber jeweil 5 1/2 Stunden Zugfahrt mit vier Umstiegen ist schon sehr anstrengend. Den Jetlag müssen wir jetzt noch verdauen, oder wie das Kind sagte: „Nächstes Mal wieder mit Auto.“ Da bin ich dabei.

Mini-Urlaub im Mittelalter

Am Wochenende waren in Furth im Wald wieder die Ritter los. Nachdem es uns den Kinderdrachenstich am Samstag komplett verregnet hat, sind wir am Sonntag umso begeisterter zum Cave Gladium losgezogen. Wer das Spektakel nicht kennt, sollte das nächstes Jahr unbedingt nachholen. Kleiner Tipp: Gewandete (also Besucher mit Kostüm) zahlen weniger Eintritt.

Vroni und Max als Gewandete. Ja, es war warm an dem Tag.

Mini-Urlaub im Hühnerstall

Der Pfauenhof lebt ja nicht von Urlaub oder Mittelalterfesten, sondern von seinen Bewohner:innen und Freund:innen. Bisher durfte unsere KFC-Gang den ganzen Garten unsicher machen. Nachdem Shela aber in letzter Zeit Spaß daran hatte, sie zu ärgern, Vicki sich am Hühner- statt Hundefutter gütlich tat und Max einen Anfall hatte, weil sein ganzer „englischer Rasen“ nun eher einem Acker gleicht, haben wir uns dazu enschlossen, ihren Wirkungskreis etwas einzudämmen. Damit werden alle Nerven und Vickis Linie erheblich geschont. Jetzt muss Max nur noch anfangen das Unkraut in unserem Garten zu kultivieren. Damit das Kind, a.k.a. CEO of Chicken Business auch weiterhin seinen Spaß hat, hat Mama sogar kurzerhand eine Bank im Hühnergatter gebaut.

Mini-Urlaub im Shopping-Himmel

Und damit sich das Projekt besser finanziert, hab ich direkt noch Neuigkeiten für euch! Ab sofort werde ich Affiliate Links im Blog teilen. Diese werden natürlich auch gekennzeichnet. Euch entstehen dadurch keine Kosten, aber jedes Mal, wenn ihr einen Link klickt, oder noch besser vielleicht sogar etwas darüber kauft, bekomme ich eine kleine Provision dafür. So könnt ihr unser Projekt unterstützen, ohne dafür viel Aufwand zu haben. Auf unserer Entdecken & Genießen-Seite findet ihr noch mehr Möglichkeiten uns ego- oder altruistisch zu unterstützen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Affiliate-Links? Wer hier klickt*, kann direkt sehen, was ich gestern geliefert bekommen hab.

Wenn ihr Fragen, Wünsche, Ideen habt oder selbst in den News sein wollt, schreibt mir gern. Und falls ihr ein bisschen Pfauenhof-Flair zu euch nach Hause holen wollt – klickt euch durch die Links, es lohnt sich!


* Hinweis: Manche Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein, landet ein kleiner Beitrag in der Pfauenhof-Kaffeekasse. Für dich bleibt alles gleich – für mich bedeutet es Unterstützung. Danke! 💚

Universum 25 – Was wir von Mäusen über unsere Gesellschaft lernen können

In den 1960ern führte der Verhaltensforscher John B. Calhoun ein Experiment durch, das später als Universe 25 bekannt wurde.
Er erschuf das Paradies – zumindest für Mäuse: unbegrenzt Futter und Wasser, perfekte Temperaturen, keine Raubtiere. Alles, was sie zum Überleben brauchten.

Und trotzdem endete es in einer Katastrophe.

Wenn Wohlstand Sinn frisst

Zunächst florierte die Kolonie. Die Mäuse vermehrten sich, Nester füllten sich, alles schien ideal.
Doch ohne echte Herausforderungen verloren viele Tiere den Antrieb. Es gab keine Aufgaben, keine Kämpfe ums Überleben, keinen Sinn.
Das Ergebnis: Aggressionen, Apathie, bizarre Verhaltensmuster.
Menschen erleben Ähnliches – in Bullshit-Jobs, endlosen Meetings oder beim Scrollen durch Social-Media-Feeds, die Nähe simulieren, aber selten echte Verbindung schaffen.

Allein in der Masse

Je mehr Mäuse im Gehege lebten, desto stärker zogen sich viele zurück.
Freundschaften zerbrachen, Mütter vernachlässigten ihre Jungen, Bindungen lösten sich auf.
Das Gehege war voll, aber das Leben leer.
Auch bei uns bröckelt Gemeinschaft oft unbemerkt – wir sind von Menschen umgeben, aber fühlen uns isoliert.

Der wahre Feind war nicht Mangel – es war Sinnlosigkeit

Calhoun stellte fest: Die Mäuse starben nicht an Hunger oder Kälte, sondern an Strukturlosigkeit und dem Verlust von Bedeutung.
Ohne Ziele, ohne Rollen, ohne verlässliche Bindungen löste sich ihre soziale Ordnung auf – bis nichts mehr funktionierte.

Was wir daraus lernen können

Wir brauchen mehr als Komfort. Wir brauchen:

  • Verantwortung statt reiner Konsum
  • Echte Nähe statt algorithmusgesteuerter Interaktion
  • Klare Strukturen statt sinnloser Dauerbeschäftigung

💡 Der Pfauenhof soll genau hier ansetzen: ein Ort, an dem Menschen wieder lernen, füreinander da zu sein.
Mit echter Gemeinschaft, sicheren Bindungen, Aufgaben, die zählen – und einem Umfeld, das nicht nur zum Überleben, sondern zum Leben einlädt.
Damit wir nicht wie Calhouns Mäuse enden – satt, sicher, aber innerlich leer –, sondern verbunden, sinnorientiert und lebendig.