Feminist Monday #4

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und doch drehen sich die Nachrichten oft nur um das Schaulaufen machthungriger Männer. Daran wird sich jetzt etwas ändern!

Jeden Montag berichte ich euch Feminist News – Nachrichten, die FLINTA* betreffen. Damit wir die Welt so sehen, wie sie ist.

Ein starkes Signal für Frauen, Jugendliche und alle, die in Gesundheitskrisen oft unerhört bleiben. 

🇩🇪 Deutschland

Seit 1. November 2024 gilt das Selbstbestimmungsgesetz. Menschen können Geschlechtseintrag und Vornamen einfacher ändern – Bürokratie adé.

Die Charité startet ein Pflichtmodul zu geschlechtssensibler Medizin. Künftige Ärztinnen und Ärzte lernen Unterschiede in Symptomen und Therapien von Anfang an.

🇺🇸 USA

Forscherinnen haben einen Bluttest vorgestellt, der Endometriose schneller erkennt. Noch ohne FDA-Zulassung, aber mit großem Potenzial für Millionen Betroffene.

🇪🇸 Spanien

Ab 2026: Beide Elternteile haben rund 17–19 Wochen Elternzeit, die ersten 6 Wochen verpflichtend und nicht übertragbar. Mehr Gleichheit bei der Sorgearbeit.

🇿🇦 Südafrika

Polizeistationen richten spezielle Anlaufstellen für Betroffene sexualisierter Gewalt ein – ein Meilenstein für Schutz und Unterstützung.

🇲🇽 Mexiko

Das Oberste Gericht hat Abtreibung auf Bundesebene entkriminalisiert. Öffentliche Kliniken müssen Abbrüche anbieten – ein historischer Fortschritt für Frauenrechte.

Good News #4

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.


Auf eine grüne Zukunft!

Costa Rica erzeugt in manchen Jahren bereits 98-99% des elektrischen Stroms aus erneuerbaren Energien. Komplett fossilfrei geht noch nicht, z.B. in Trockenperioden, wofür noch Backup-Kraftwerke benötigt werden, aber sie sind auf einem sehr guten Weg.

Mehr Frauen in Führungspositionen

Laut Russell Reynolds Associates hat der Anteil der Frauen unter den Anteilseigner-Vertreter:innen in DAX-Aufsichtsräten die 40 %-Marke erreicht. Ausschlaggebend ist, wie man zählt: Nur Anteilseignervertretung oder gesamt (inkl. Arbeitnehmervertretung). Gesamt liegt er knapp darunter oder zumindest nahe.

Hilfe gegen häusliche Gewalt

Der Bundestag hat das Gewalt-Hilfe-Gesetz beschlossen. Mit etwa 2,6 Mrd. Euro zur Förderung von Frauenhäusern, Beratungsstellen, Schutzräumen bis 2036. Das Gesetz bringt landesweit Rechtsanspruch auf Schutz, Beratung und Unterstützung. Dauerhafte Bundesförderung ist im Gesetz vorgesehen.


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