Good News #8

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.


Hilfe für wohnungslose Frauen wird sichtbarer

Wohnungslosigkeit ist in Deutschland längst kein Randthema mehr – und sie betrifft immer häufiger Frauen. Viele von ihnen tauchen gar nicht erst in der Statistik auf, weil sie keine sichtbare Straße haben, sondern von Couch zu Couch wandern, bei Bekannten unterkommen oder in unsicheren Beziehungen bleiben, um nicht auf der Straße zu landen.

Lange wurde dieses Thema ignoriert. Doch endlich bewegt sich etwas.

💜 Neue Wege aus der Unsichtbarkeit

Immer mehr Kommunen und Organisationen erkennen, dass Frauen andere Schutzräume brauchen als Männer.
Bundesweit entstehen Programme, die speziell auf ihre Bedürfnisse eingehen:

Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) zeigt in ihren aktuellen Zahlen: Frauen in der Wohnungslosigkeit werden endlich sichtbar – und das verändert, wie über Hilfsangebote gedacht wird.

🦚 Wie der Pfauenhof Teil der Lösung werden kann

Der Pfauenhof war von Anfang an mehr als ein Traum vom Landleben.
Er ist ein Ort für Menschen, die Sicherheit, Wärme und zweite Chancen brauchen.
Darum wollen wir langfristig Schutzzimmer, Übergangsplätze und Begleitprogramme nur für Frauen schaffen – kombiniert mit Natur, Kreativität und Gemeinschaft.

Wir wollen:

  • Räume für Frauen, die einen sicheren Platz brauchen,
  • Workshops, Beratung und kreative Therapieangebote,
  • Kooperationen mit bestehenden Frauenhäusern, Vereinen und Netzwerken.

So entsteht aus Mitgefühl Struktur – und aus einem Hof eine Familie auf Zeit.

✨ Warum das Good News sind

Weil Veränderung sichtbar wird.
Weil Frauen, die früher unsichtbar waren, endlich gesehen und geschützt werden.
Und weil jeder Ort, der Mitgefühl in Handlung verwandelt, zeigt: es geht auch anders.

Der Pfauenhof steht für diese Haltung – leise, konsequent, liebevoll.
Ein Zuhause ist mehr als ein Dach. Es ist die Gewissheit, willkommen zu sein.


* Hinweis: Manche Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein, landet ein kleiner Beitrag in der Pfauenhof-Kaffeekasse. Für dich bleibt alles gleich – für mich bedeutet es Unterstützung.
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Danke! 💚

Good News #7

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.


Forscher entdecken biologische Ursachen für extreme Tagesschläfrigkeit

Wir alle kennen das: die Augen werden schwer, obwohl wir eigentlich genug geschlafen haben. Bisher hieß es oft: „Du bist halt gestresst, beweg dich mehr oder schlaf besser.“ Doch jetzt haben Forscher vom Brigham and Women’s Hospital in den USA herausgefunden: starke Tagesschläfrigkeit hat auch biologische Ursachen – und die lassen sich im Blut nachweisen.

In einer Studie mit über 6.000 Menschen wurden sieben Stoffwechselprodukte identifiziert, die beeinflussen, wie müde man tagsüber ist. Spannend dabei:

  • Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren senken das Risiko für extreme Müdigkeit. Sie stecken in Fisch, Nüssen, Samen oder einfach in einer mediterranen Ernährung.
  • Tyramin, das in gereiftem Käse, Wurst oder Sauerkraut vorkommt, erhöht hingegen das Risiko – besonders bei Männern.
  • Auch bestimmte Hormone spielen mit hinein, die an der Melatoninproduktion beteiligt sind.

Das bedeutet: Tagesschläfrigkeit ist nicht immer nur Gewohnheit oder Lebensstil, sondern kann tief im Stoffwechsel verankert sein. Der nächste Schritt sind klinische Studien, um zu prüfen, ob gezielte Ernährung oder Nahrungsergänzungen helfen können.

Good News dabei: Wer ständig müde ist, ist nicht einfach „faul“ – es gibt biologische Gründe. Und das Beste: die Forschung zeigt schon erste Ansätze, wie man die Müdigkeit positiv beeinflussen kann.

Quelle

Ich beim Good News schreiben mit definitiv verkehrtem Stoffwechsel.

💡 Noch ein Tipp:
Wenn du jetzt denkst, „Vielleicht sollte ich mehr auf meine Vitamine achten“ – genau dazu habe ich schon mal einen Beitrag geschrieben. Dort findest du meine persönliche Vitamin-Routine und was mir im Alltag wirklich hilft. 👉Meine Vitamin-Routine – was bringt’s wirklich?


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Good News #6

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Hilfe bei Wochenbettdepression

Manchmal sind es die Nachrichten, die mitten ins Herz treffen. Die EU-Kommission hat das erste Medikament speziell gegen Wochenbettdepressionen zugelassen. Klingt trocken, ist aber eine Sensation für alle, die Geburt nicht nur als „rosa Wolke“ erlebt haben.

Wochenbettdepression ist kein bisschen „Heultage“ und schon gar kein Zeichen von Schwäche. Sie betrifft viele Frauen – viel mehr, als offen darüber sprechen. Wer selbst Mutter ist oder Freundinnen und Schwestern nach der Geburt begleitet hat, weiß: das kann dunkel werden. Und bisher war die medizinische Versorgung mehr ein Flickenteppich als echte Hilfe.

Mit der neuen Zulassung kommt jetzt erstmals ein Medikament auf den Markt, das genau dafür entwickelt wurde. Nicht als Nebeneffekt von irgendwas anderem, sondern ganz gezielt: um Müttern aus dieser Schwere herauszuhelfen.

Das ist Good News, weil es mehr ist als eine Pille. Es ist ein Signal: Wir sehen euch. Wir nehmen ernst, was ihr erlebt. Und wir stellen die Forschung und die Ressourcen bereit, damit ihr nicht allein durch die Nacht müsst.

Wenn selbst die EU sich endlich bewegt, ist das ein kleiner Lichtstrahl. Und genau den brauchen wir manchmal dringender als alles andere.

Quelle

Und falls du selbst betroffen bist oder jemanden kennst: Bitte bleib nicht allein damit. Wochenbettdepression ist behandelbar, aber sie geht selten einfach von selbst weg. Hilfe gibt es bei deiner Frauen- oder Hausärztin, bei Hebammen, bei Beratungsstellen und natürlich in akuten Momenten auch über die Telefonseelsorge (0800 111 0 111). Wenn du dich allein fühlst: Melde dich bei mir. Gemeinsam finden wir den Weg zu passender Hilfe. Es ist kein Makel, Unterstützung zu holen – im Gegenteil: Es ist der mutigste und wichtigste Schritt für dich und dein Kind.

Good News #5

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Island setzt auf Grün

In Island wird fast der gesamte Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt, und über 80 % der Wärmeversorgung laufen über Geothermie und Wasserkraft – ein Vorbild, wie Energie auch anders gehen kann.

National Geographic

CEIC

Government of Island

Orcas schenken „Beute“ an Menschen

In mehreren Ländern wurden wild lebende Orcas beobachtet, wie sie tote Tiere – Fische, Vögel, manchmal auch Schildkröten – an Menschen übergaben. Als kleine „Geschenke“ quasi. Forscher*innen sehen darin Anzeichen von Intelligenz, Interesse & sozialem Verhalten über Artgrenzen hinweg. (Klingt echt wie ein Wal-Kater-Geschenk – „Hier Mama, hab Fisch mitgebracht.“)

New York Post

Good News aus dem Landkreis

Manchmal sind die “Kleinen” die ganz Großen: Im Landkreis Cham wurden die leistungsstärksten Mittelschüler:innen ausgezeichnet – und beim Wettbewerb „Handwerk – Bau deine Idee“ haben junge Tüftler:innen mit selbst gefertigten Werkstücken gezeigt, was in ihnen steckt.

Das ist der Beweis: Kreativität, Fleiß und Mut zum Machen sind schon früh die beste Investition in die Zukunft. 💚

Schulamt Cham


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Good News #4

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Auf eine grüne Zukunft!

Costa Rica erzeugt in manchen Jahren bereits 98-99% des elektrischen Stroms aus erneuerbaren Energien. Komplett fossilfrei geht noch nicht, z.B. in Trockenperioden, wofür noch Backup-Kraftwerke benötigt werden, aber sie sind auf einem sehr guten Weg.

Mehr Frauen in Führungspositionen

Laut Russell Reynolds Associates hat der Anteil der Frauen unter den Anteilseigner-Vertreter:innen in DAX-Aufsichtsräten die 40 %-Marke erreicht. Ausschlaggebend ist, wie man zählt: Nur Anteilseignervertretung oder gesamt (inkl. Arbeitnehmervertretung). Gesamt liegt er knapp darunter oder zumindest nahe.

Hilfe gegen häusliche Gewalt

Der Bundestag hat das Gewalt-Hilfe-Gesetz beschlossen. Mit etwa 2,6 Mrd. Euro zur Förderung von Frauenhäusern, Beratungsstellen, Schutzräumen bis 2036. Das Gesetz bringt landesweit Rechtsanspruch auf Schutz, Beratung und Unterstützung. Dauerhafte Bundesförderung ist im Gesetz vorgesehen.


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Good News #3

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Vier-Tage-Woche

In Portugal läuft ein Pilotprojekt zur Vier-Tage-Woche mit vollem Lohn. Die ersten Firmen berichten von höherer Produktivität UND weniger Krankenstand.

Gieß den Kiez

Berlin setzt nicht nur auf Neupflanzungen – Bürger:innen übernehmen Verantwortung für die Pflege bestehender Stadtbäume, indem sie gezielt Bäume in ihrem Viertel wässern. Das zivilgesellschaftliche Engagement hilft den Bäumen, Trockenphasen besser zu überstehen, und entlastet die kommunale Pflege.

Wasserschutz

Die Europäische Investitionsbank stellt 15 Milliarden Euro über drei Jahre bereit, um Wasserökosysteme zu schützen, Verschmutzung zu verringern und Innovationen im Wassersektor zu fördern. Zusätzlich verhängte die britische Regierung ein Bonusverbot für Führungskräfte von Wasserversorgern, die ihre Umwelt nicht ausreichend schützen.

Außerdem haben YouTuber MrBeast und Mark Rober mit über 3.000 Creator:innen eine neue Wasser-Kampagne gestartet: “Team Water“ erreichte laut Pressemeldungen Anfang Sept 2025 das 40-Mio-Ziel, um sauberes Wasser für zwei Millionen Menschen weltweit bereitzustellen.

Erfolgreicher Schutz für Meerestiere

An der Adria wurden dieses Jahr so viele Meeresschildkröten-Nester gezählt wie seit 20 Jahren nicht mehr – 601 Stück!

In Portugal wird Meeresschutz erweitert: Es wurden neue Zonen für Delfine, Wale und Schildkröten eingerichtet.

Erneuerbare Energien

Für 2025 ist ein Rekordzuwachs an erneuerbarer Energie geplant: 89 GW neu hinzu – darunter 70 GW Solar und 19 GW Windkraft. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unabhängigen und sauberen Stromquellen.

Die Nordsee wird dabei immer mehr zum grünen Kraftwerk Europas: Mit über 80 % der Offshore-Windkapazitäten in Europa plant Dänemark in Projekten wie dem 1.000 MW Thor-Windkraftwerk sowie der Herstellung von grünem Wasserstoff eine sauberere Zukunft.

Verkehrssicherheit

In Helsinki wurde dank gezielten Maßnahmen wie niedrigeren Tempolimits, neuen Radwegen und verbessertem ÖPNV ein Jahr lang keine einzige Verkehrstote verzeichnet – ein klares Zeichen für sichere, lebenswerte Städte.


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Good News #2

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Rettungsdrohnen im Wasser

Deutschland setzt “Dolphin”-Drohnen zur Wasserrettung ein – batteriebetrieben, bis zu 25 km/h schnell und stark genug, zwei erwachsene Schwimmer mit 5 km/h abzuschleppen. Sie ergänzen die Arbeit der DLRG, besonders an großen Seen wie dem Bodensee oder in der Zugspitzregion. Perfekt, um in schwierigen Situationen schnell zu helfen.

Mäh-lfies

In Island haben Schafe neuerdings GPS-Sender, damit Hirten sie leichter finden. Viele posten die „Selfies“ ihrer Tiere, weil die Sender auch Kameras eingebaut haben.

Chancen & Empowerment

In einigen indischen Bundesstaaten wurde kostenlose Bildung für Mädchen bis 18 Jahre gesetzlich verankert.

Gesündere Lebensmittel & Naturschutz

Italienische Olivenbauer:innen setzen zunehmend auf biologische Bewirtschaftung.

Weniger Emissionen & sauberere Luft für Kinder

Die kanadische Stadt Vancouver testet jetzt CO2-neutrale Schulbusse.

Pfauenhof als Anti-Stress-Masterplan

Eine Studie aus Schweden hat ergeben, dass schon 20 Minuten in der Natur (egal ob Park, Wald oder Garten) das Stresshormon Cortisol messbar senken.


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Good News #1

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.

Spanien verabschiedet Tierschutzreform

Stierkämpfe bleiben ein heißes Eisen, aber Haustiere gelten nun offiziell als fühlende Lebewesen und nicht mehr als „Sachen“.

Care Arbeit ist echte Arbeit

Ebenfalls in Spanien wurde ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der Care-Arbeit (Pflege, Kinderbetreuung etc.) mehr staatliche Anerkennung geben soll. In Irland wird Pflegearbeit von Angehörigen jetzt finanziell stärker unterstützt.

Ozonloch schrumpft weiter

Laut aktueller UN-Messungen ist die Schutzschicht seit 2000 kontinuierlich am Heilen. Prognose: Bis 2040 wieder fast wie in den 80ern.

Urban Farming boomt

In immer mehr Städten Europas entstehen Dachgärten und Vertical Farms, die Lebensmittelversorgung nachhaltiger und lokaler machen.

Capital der weiblichen CEOs

In Norwegen steigt der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf über 40 % – ein EU-Vorzeigebeispiel – und auch in Kanada steigt die Frauenbeteiligung in Technologie-Startups stetig – auch hier mehr Gründerinnen & Führungskräfte.

Ein Schritt Richtung gerechtere Mobilität

Erste Städte in Deutschland testen kostenfreien ÖPNV für Schüler:innen und Studierende und auch mehr sichere Fahrradwege sind in Planung.

Sonne schlägt Stromzähler

In der EU war Solarenergie erstmals die größte Stromquelle – in Ländern wie den Niederlanden erzeugte sie über 40 % des Stroms.


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