Pfauenhof News #10

Hier kommt dein Pfauenhof News Update!

Zwischen Ferienchaos und Laternenlicht
Die Ferien sind vorbei, der Schulalltag läuft wieder – zumindest theoretisch. Nach Halloween-Revival für die Kids, Schwimmbad und Sauna war die Woche mehr „Lebensmarathon“ als Routine.

Martinsumzüge & Familienchaos
Diese Woche stehen St.-Martins-Umzüge auf dem Plan – das Kind hat schon mehr Laternen gesehen, als man zählen kann. Leider liegt die Familie gesundheitlich auf der Intensivspur: Ich habe schlechte Nachrichten erhalten, bei Max schlagen die chronischen Krankheiten zu, und Opa ist wieder im Krankenhaus. Auch sonst ist die Stimmung eher „Feder im Sturm“. Ein wichtiger Termin musste deswegen sogar verschoben werden – sehr ärgerlich, aber immerhin bleibt Hoffnung auf Besserung.

Hofleben & kleine Siege
Zwischen Sorgen und Arztbesuchen gibt’s zum Glück auch Lichtblicke: Lil Alcatraz, der neue Stall mit Auslauf, ist endlich fertig – und die Hühner und Kaninchen benehmen sich, als wären sie in die Fünf-Sterne-Residenz eingezogen. Den Tieren geht’s bestens, was hier schon als offizieller Erfolg zu werten ist.


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Pfauenhof News #9

Hier kommt dein Pfauenhof News Update!

Gesundheit & Stimmung:
Wir sind alle noch nicht ganz auf der Höhe. Diese ewige Mischung aus Husten, Müdigkeit und „Körper will nicht“ zieht sich durch Mensch und Tier. Selbst Koffein wirkt eher wie Placebo.

Familie:
Opa hatte schon wieder Besuch vom Sanka. Zum Glück durfte er nach den Notfallmaßnahmen zuhause bleiben, aber es reicht langsam – sein Körper testet wohl, wie viele Adrenalinschübe die Familie noch verkraftet. Parallel bin ich quasi im Auftrag auf der Suche nach einer Wohnung im Umkreis Cham. Sie sollte zwei Zimmer haben und möglichst im Erdgeschoss liegen oder über einen Aufzug verfügen. Ein ruhiger Mieter ist garantiert.

Tiere:
Fritz hatte einen Unfall, steckt aber schon wieder den Kopf in den Wind wie ein kleiner Held. Beim Freiflug hat er sich in Fliegenpapier eingewickelt und einiges an Federn gelassen. Die restliche Bande verhält sich wie immer: laut, verfressen, liebenswert.

Hof & Alltag:
Es wird gebaut, geplant, geflucht. Der Herbst färbt die Bäume, die To-do-Listen bleiben lang, und zwischen Tierfutter, Versicherungen und Blogtexten fühlt sich jeder Tag an wie eine kleine Generalprobe für den echten Pfauenhof.


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Good News #8

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.


Hilfe für wohnungslose Frauen wird sichtbarer

Wohnungslosigkeit ist in Deutschland längst kein Randthema mehr – und sie betrifft immer häufiger Frauen. Viele von ihnen tauchen gar nicht erst in der Statistik auf, weil sie keine sichtbare Straße haben, sondern von Couch zu Couch wandern, bei Bekannten unterkommen oder in unsicheren Beziehungen bleiben, um nicht auf der Straße zu landen.

Lange wurde dieses Thema ignoriert. Doch endlich bewegt sich etwas.

💜 Neue Wege aus der Unsichtbarkeit

Immer mehr Kommunen und Organisationen erkennen, dass Frauen andere Schutzräume brauchen als Männer.
Bundesweit entstehen Programme, die speziell auf ihre Bedürfnisse eingehen:

Auch die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) zeigt in ihren aktuellen Zahlen: Frauen in der Wohnungslosigkeit werden endlich sichtbar – und das verändert, wie über Hilfsangebote gedacht wird.

🦚 Wie der Pfauenhof Teil der Lösung werden kann

Der Pfauenhof war von Anfang an mehr als ein Traum vom Landleben.
Er ist ein Ort für Menschen, die Sicherheit, Wärme und zweite Chancen brauchen.
Darum wollen wir langfristig Schutzzimmer, Übergangsplätze und Begleitprogramme nur für Frauen schaffen – kombiniert mit Natur, Kreativität und Gemeinschaft.

Wir wollen:

  • Räume für Frauen, die einen sicheren Platz brauchen,
  • Workshops, Beratung und kreative Therapieangebote,
  • Kooperationen mit bestehenden Frauenhäusern, Vereinen und Netzwerken.

So entsteht aus Mitgefühl Struktur – und aus einem Hof eine Familie auf Zeit.

✨ Warum das Good News sind

Weil Veränderung sichtbar wird.
Weil Frauen, die früher unsichtbar waren, endlich gesehen und geschützt werden.
Und weil jeder Ort, der Mitgefühl in Handlung verwandelt, zeigt: es geht auch anders.

Der Pfauenhof steht für diese Haltung – leise, konsequent, liebevoll.
Ein Zuhause ist mehr als ein Dach. Es ist die Gewissheit, willkommen zu sein.


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Der Pfauenhof – mein Traum vom Zuhause

Ich träume vom Pfauenhof.

Nicht von einem Hof mit peinlich gestutzten Buchsbäumen und weißen Kieswegen. Sondern von einem echten Ort.

Einem Zuhause.

Für Frauen, Kinder und Tiere, die nicht nur ein Dach über dem Kopf brauchen, sondern ein Stück Geborgenheit, Wärme – und vielleicht auch jemanden, der morgens Kaffee macht, während der Kater auf der Zeitung sitzt.

In meinem Kopf existiert der Pfauenhof schon lange. Er riecht nach frischer Erde, Kräutern und nassem Hund. Die Laufenten schnattern sich gegenseitig in den Wahnsinn, die Hühner haben exakt eine Lieblingsstelle zum Eierlegen (obwohl vier andere Plätze frei sind), und irgendwo im Haus summt ein Kind ein Lied, das ich nicht kenne, aber sofort liebe.

Was ich dort schaffen will?

Einen Ort, an dem Chaos nicht versteckt, sondern liebevoll umarmt wird.
Einen Ort, an dem Menschen nicht gefragt werden, was sie leisten – sondern was sie brauchen.
Einen Ort, an dem Tiere nicht perfekt funktionieren müssen, sondern einfach da sein dürfen.

Der Pfauenhof soll ein Zufluchtsort werden für alle, die irgendwo zu viel waren – oder zu wenig. Für Menschen mit Narben, mit Ängsten, mit Geschichten. Und für Tiere, die gelernt haben, leise zu sein, obwohl sie eigentlich bellen, krähen oder schnattern wollen.

Natürlich wird das nicht einfach.

Manchmal zweifle ich, ob ich je die Mittel, die Kraft, den Raum haben werde, das alles aufzubauen. Aber der Traum bleibt. Und jeden Tag, an dem ich mich nicht unterkriegen lasse, wird er ein Stück realer.

Ich möchte keinen Hochglanz-Hof. Ich will einen Ort mit Herz. Mit schiefen Fenstern, warmem Licht und einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig den Rücken stärkt. Ich will eine Hängematte zwischen Bäumen – und vielleicht eine Sitzbank für stille Gespräche bei Tee und Hundesabber.

Warum ich das will?

Weil ich fest daran glaube, dass es mehr geben muss als das bloße Funktionieren. Weil ich selbst weiß, wie es ist, sich verloren zu fühlen. Und weil ich daran glaube, dass Liebe, Humor und ein bisschen bodenständiger Wahnsinn Welten verändern können – vielleicht nicht gleich die ganze Welt, aber zumindest eine kleine.

Und genau dort will ich anfangen.