Good News #4

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.


Auf eine grüne Zukunft!

Costa Rica erzeugt in manchen Jahren bereits 98-99% des elektrischen Stroms aus erneuerbaren Energien. Komplett fossilfrei geht noch nicht, z.B. in Trockenperioden, wofür noch Backup-Kraftwerke benötigt werden, aber sie sind auf einem sehr guten Weg.

Mehr Frauen in Führungspositionen

Laut Russell Reynolds Associates hat der Anteil der Frauen unter den Anteilseigner-Vertreter:innen in DAX-Aufsichtsräten die 40 %-Marke erreicht. Ausschlaggebend ist, wie man zählt: Nur Anteilseignervertretung oder gesamt (inkl. Arbeitnehmervertretung). Gesamt liegt er knapp darunter oder zumindest nahe.

Hilfe gegen häusliche Gewalt

Der Bundestag hat das Gewalt-Hilfe-Gesetz beschlossen. Mit etwa 2,6 Mrd. Euro zur Förderung von Frauenhäusern, Beratungsstellen, Schutzräumen bis 2036. Das Gesetz bringt landesweit Rechtsanspruch auf Schutz, Beratung und Unterstützung. Dauerhafte Bundesförderung ist im Gesetz vorgesehen.


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Good News #3

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.

Vier-Tage-Woche

In Portugal läuft ein Pilotprojekt zur Vier-Tage-Woche mit vollem Lohn. Die ersten Firmen berichten von höherer Produktivität UND weniger Krankenstand.

Gieß den Kiez

Berlin setzt nicht nur auf Neupflanzungen – Bürger:innen übernehmen Verantwortung für die Pflege bestehender Stadtbäume, indem sie gezielt Bäume in ihrem Viertel wässern. Das zivilgesellschaftliche Engagement hilft den Bäumen, Trockenphasen besser zu überstehen, und entlastet die kommunale Pflege.

Wasserschutz

Die Europäische Investitionsbank stellt 15 Milliarden Euro über drei Jahre bereit, um Wasserökosysteme zu schützen, Verschmutzung zu verringern und Innovationen im Wassersektor zu fördern. Zusätzlich verhängte die britische Regierung ein Bonusverbot für Führungskräfte von Wasserversorgern, die ihre Umwelt nicht ausreichend schützen.

Außerdem haben YouTuber MrBeast und Mark Rober mit über 3.000 Creator:innen eine neue Wasser-Kampagne gestartet: “Team Water“ erreichte laut Pressemeldungen Anfang Sept 2025 das 40-Mio-Ziel, um sauberes Wasser für zwei Millionen Menschen weltweit bereitzustellen.

Erfolgreicher Schutz für Meerestiere

An der Adria wurden dieses Jahr so viele Meeresschildkröten-Nester gezählt wie seit 20 Jahren nicht mehr – 601 Stück!

In Portugal wird Meeresschutz erweitert: Es wurden neue Zonen für Delfine, Wale und Schildkröten eingerichtet.

Erneuerbare Energien

Für 2025 ist ein Rekordzuwachs an erneuerbarer Energie geplant: 89 GW neu hinzu – darunter 70 GW Solar und 19 GW Windkraft. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unabhängigen und sauberen Stromquellen.

Die Nordsee wird dabei immer mehr zum grünen Kraftwerk Europas: Mit über 80 % der Offshore-Windkapazitäten in Europa plant Dänemark in Projekten wie dem 1.000 MW Thor-Windkraftwerk sowie der Herstellung von grünem Wasserstoff eine sauberere Zukunft.

Verkehrssicherheit

In Helsinki wurde dank gezielten Maßnahmen wie niedrigeren Tempolimits, neuen Radwegen und verbessertem ÖPNV ein Jahr lang keine einzige Verkehrstote verzeichnet – ein klares Zeichen für sichere, lebenswerte Städte.


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Good News #2

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.

Rettungsdrohnen im Wasser

Deutschland setzt “Dolphin”-Drohnen zur Wasserrettung ein – batteriebetrieben, bis zu 25 km/h schnell und stark genug, zwei erwachsene Schwimmer mit 5 km/h abzuschleppen. Sie ergänzen die Arbeit der DLRG, besonders an großen Seen wie dem Bodensee oder in der Zugspitzregion. Perfekt, um in schwierigen Situationen schnell zu helfen.

Mäh-lfies

In Island haben Schafe neuerdings GPS-Sender, damit Hirten sie leichter finden. Viele posten die „Selfies“ ihrer Tiere, weil die Sender auch Kameras eingebaut haben.

Chancen & Empowerment

In einigen indischen Bundesstaaten wurde kostenlose Bildung für Mädchen bis 18 Jahre gesetzlich verankert.

Gesündere Lebensmittel & Naturschutz

Italienische Olivenbauer:innen setzen zunehmend auf biologische Bewirtschaftung.

Weniger Emissionen & sauberere Luft für Kinder

Die kanadische Stadt Vancouver testet jetzt CO2-neutrale Schulbusse.

Pfauenhof als Anti-Stress-Masterplan

Eine Studie aus Schweden hat ergeben, dass schon 20 Minuten in der Natur (egal ob Park, Wald oder Garten) das Stresshormon Cortisol messbar senken.


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Weniger fremder Stress, mehr eigene Zeit – und plötzlich wird das Handy zum Werkzeug, nicht zum Zeitfresser

In letzter Zeit ist mir etwas aufgefallen, das ich gerne teilen möchte. Seit ich mich ausschließlich um meinen eigenen Kram kümmere und nicht mehr um das Geld oder die Sorgen anderer, hat sich mein Umgang mit dem Handy total verändert.

Früher war mein Smartphone oft ein Fluchtweg: Ich habe draufgeguckt, gescrollt, mich abgelenkt, manchmal einfach aus Langeweile oder Stress. Heute nutze ich das Handy bewusst – und vor allem deutlich weniger für unnötige Dinge.

Ich lege es in meiner freien Zeit öfter bewusst weg. So nehme ich die Momente intensiver und bewusster wahr. Das fühlt sich richtig gut an.

Klar, die Gesamt-Bildschirmzeit ist tatsächlich gestiegen – ich arbeite ja jetzt auch selbstständig viel mehr digital. Aber die fünf Stunden, die ich früher am Büromonitor gesessen habe, zähle ich nicht dazu. Das ist für mich ein fairer Tausch.

Dieses neue Verhältnis zu Technik und Zeit fühlt sich an wie ein kleiner, aber feiner Sieg. Es ist schön, das so zu spüren.

Fazit: Wenn du merkst, dass dir dein Handy immer öfter nur noch hilft, statt dich abzuziehen, bist du auf einem richtig guten Weg. Manchmal sind es genau diese kleinen Veränderungen, die den Unterschied machen.