Inzwischen ist es Wochen her, also wird es wohl Zeit für ein kleines Update.
Die letzten Wochen waren voll. Voll mit Bauen, Füttern, Terminen, Trösten, Lachen und zum Teil auch Resignation. Ich weiß jetzt endgültig nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Was ich jetzt dafür umso mehr weiß, ist, dass ich dieses Projekt durchziehen will. Komme, was da wolle. Ich wäre schließlich nicht ich, wenn ich den leichtesten Weg nähme. Oder auch: Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
Zumindest auf die letzte Frage hab ich eine Antwort:
Weil ich mit dem einfachen Weg unzufrieden bin. Weil ich etwas verändern will. Weil das den Unterschied macht.
Auch, wenn es hier in letzter Zeit still war, der Pfauenhof ist nicht am Ende. Manchmal ist ein Schritt zurück nur der Anlauf für einen großen Sprung.
Ende letzter Woche kam für uns Berater:innen von Pepper Parties eine überraschende Nachricht:
“Heute Abend bitte ALLE zum Zoom anmelden.”
Ich hatte – wie viele andere – direkt so ein komisches Gefühl. Also schrieb ich zurück:
“Hoffentlich gute Nachrichten?”
Antwort? Keine.
Abends, Kind im Bett, Laptop aufgeklappt. Und dann die Nachricht – und der Schock: Pepper Parties ist insolvent und stellt den Geschäftsbetrieb mit sofortiger Wirkung ein.
Das musste erst mal sacken.
Aber – es ist nicht das erste Mal, dass ich miterlebe, wie ein Direktmarketing-Unternehmen so endet. Vor ein paar Jahren war es eine Bekleidungsmarke, bei der ich ebenfalls etwa ein halbes Jahr dabei war. Damals habe ich für mich entschieden:
“Dann hör ich halt auf.”
Diesmal aber ist es anders.
Weil ich nicht einfach nur für eine Marke verkaufen wollte – sondern ein größeres Ziel habe.
Der Pfauenhof ist mein Projekt: ein Ort für Gemeinschaft, Mut und den Weg zu sich selbst. Ein Zuhause für alle, die Fragen haben – und für alle, die Antworten suchen.
Ehrliche Gespräche. Wissen ohne Scham. Humor. Und ja – auch Aufklärung rund um Sex und Körper, die uns alle angeht.
Das wollte ich mit Pepper Parties finanzieren.
Also? Was mache ich jetzt?
Ganz einfach: Ich verlasse mich nicht mehr nur auf andere.
Ab sofort gibt es zwei Möglichkeiten, wie du meine Arbeit unterstützen kannst – und dabei selbst profitieren kannst: – Du kannst mich direkt buchen und bezahlen – für individuelle Beratung oder Gruppenabende. – Oder du buchst wie bisher eine Toyparty.
Mein neuer Partner dafür?
Monroe – eine österreichische Marke mit viel Potential und einem super Sortiment.
Ich geh also nicht weg. Ich entwickle mich weiter.
Wenn du Lust hast, mich auf diesem Weg zu begleiten, dich zu informieren und dabei auch mal zu lachen – dann bleib unbedingt dabei.
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In letzter Zeit ist mir etwas aufgefallen, das ich gerne teilen möchte. Seit ich mich ausschließlich um meinen eigenen Kram kümmere und nicht mehr um das Geld oder die Sorgen anderer, hat sich mein Umgang mit dem Handy total verändert.
Früher war mein Smartphone oft ein Fluchtweg: Ich habe draufgeguckt, gescrollt, mich abgelenkt, manchmal einfach aus Langeweile oder Stress. Heute nutze ich das Handy bewusst – und vor allem deutlich weniger für unnötige Dinge.
Ich lege es in meiner freien Zeit öfter bewusst weg. So nehme ich die Momente intensiver und bewusster wahr. Das fühlt sich richtig gut an.
Klar, die Gesamt-Bildschirmzeit ist tatsächlich gestiegen – ich arbeite ja jetzt auch selbstständig viel mehr digital. Aber die fünf Stunden, die ich früher am Büromonitor gesessen habe, zähle ich nicht dazu. Das ist für mich ein fairer Tausch.
Dieses neue Verhältnis zu Technik und Zeit fühlt sich an wie ein kleiner, aber feiner Sieg. Es ist schön, das so zu spüren.
Fazit: Wenn du merkst, dass dir dein Handy immer öfter nur noch hilft, statt dich abzuziehen, bist du auf einem richtig guten Weg. Manchmal sind es genau diese kleinen Veränderungen, die den Unterschied machen.