Feminist Monday #4

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und doch drehen sich die Nachrichten oft nur um das Schaulaufen machthungriger Männer. Daran wird sich jetzt etwas ändern!

Jeden Montag berichte ich euch Feminist News – Nachrichten, die FLINTA* betreffen. Damit wir die Welt so sehen, wie sie ist.

USA / Kalifornien – kostenlos Menstruationsprodukte an öffentlichen Schulen

Das Gesetz “Menstrual Equity for All Act of 2021” verlangt, dass öffentliche Schulen mit Klassen in den Graden 6 bis 12 kostenlose Menstruationsprodukte zur Verfügung stellen in allen Frauen- und geschlechtsneutralen Toiletten und mindestens einer Männer-Toilette. Der Gesetzestext trat zum Schuljahr 2022-23 in Kraft.

Finanzielle Anerkennung von Care-Arbeit

Ein spanisches Gericht aus Vélez-Málaga hat entschieden, dass ein Mann seiner Ex-Frau etwa 204.624,86 Euro für 25 Jahre Hausarbeit und Kindererziehung zahlen muss. Zusätzlich zu dieser Einmalzahlung sind Unterhaltszahlungen und eine Rente vereinbart worden, um die jahrelange Care-Arbeit und unbezahlte Arbeit, die traditionell Frauen leisten, finanziell anzuerkennen. Das Urteil markiert einen wichtigen Präzedenzfall, weil es nicht nur auf Kindesunterhalt oder Ehegattenunterhalt abzielt, sondern explizit die Haus- und Familienarbeit honoriert, die oft übersehen wird.

Feminist Monday #4

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und doch drehen sich die Nachrichten oft nur um das Schaulaufen machthungriger Männer. Daran wird sich jetzt etwas ändern!

Jeden Montag berichte ich euch Feminist News – Nachrichten, die FLINTA* betreffen. Damit wir die Welt so sehen, wie sie ist.

Ein starkes Signal für Frauen, Jugendliche und alle, die in Gesundheitskrisen oft unerhört bleiben. 

🇩🇪 Deutschland

Seit 1. November 2024 gilt das Selbstbestimmungsgesetz. Menschen können Geschlechtseintrag und Vornamen einfacher ändern – Bürokratie adé.

Die Charité startet ein Pflichtmodul zu geschlechtssensibler Medizin. Künftige Ärztinnen und Ärzte lernen Unterschiede in Symptomen und Therapien von Anfang an.

🇺🇸 USA

Forscherinnen haben einen Bluttest vorgestellt, der Endometriose schneller erkennt. Noch ohne FDA-Zulassung, aber mit großem Potenzial für Millionen Betroffene.

🇪🇸 Spanien

Ab 2026: Beide Elternteile haben rund 17–19 Wochen Elternzeit, die ersten 6 Wochen verpflichtend und nicht übertragbar. Mehr Gleichheit bei der Sorgearbeit.

🇿🇦 Südafrika

Polizeistationen richten spezielle Anlaufstellen für Betroffene sexualisierter Gewalt ein – ein Meilenstein für Schutz und Unterstützung.

🇲🇽 Mexiko

Das Oberste Gericht hat Abtreibung auf Bundesebene entkriminalisiert. Öffentliche Kliniken müssen Abbrüche anbieten – ein historischer Fortschritt für Frauenrechte.

Feminist Monday #3

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und doch drehen sich die Nachrichten oft nur um das Schaulaufen machthungriger Männer. Daran wird sich jetzt etwas ändern!

Jeden Montag berichte ich euch Feminist News – Nachrichten, die FLINTA* betreffen. Damit wir die Welt so sehen, wie sie ist.

Ein starkes Signal für Frauen, Jugendliche und alle, die in Gesundheitskrisen oft unerhört bleiben. 

Verbot sexistischer Werbung

Spanien hat Regelungen gegen sexistische Werbung, die Frauen objektifizieren oder stereotyp darstellen, umgesetzt – etwa im Spielzeugwerbungsbereich.

Frauen in Vorständen

Laut Rixain-Gesetz müssen französische Unternehmensvorstände bis 2030 zu 40 % aus Frauen bestehen.
Zum Vergleich: Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder in DAX, MDAX und SDAX liegt bei etwa 15,5 %.

Rechte für Hausangestellte

Seit dem 1. Oktober haben spanische Hausangestellte Anspruch auf Sozialversicherung, Arbeitslosenversicherung, Kündigungsschutz etc.

Feminist Monday #2

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und doch drehen sich die Nachrichten oft nur um das Schaulaufen machthungriger Männer. Daran wird sich jetzt etwas ändern!

Jeden Montag berichte ich euch Feminist News – Nachrichten, die FLINTA* betreffen. Damit wir die Welt so sehen, wie sie ist.

Spanien als Paradebeispiel feministischer Politik

Spanien hat diese Woche sein erstes feministisches Außenministerium vorgestellt. Die Idee: Frauenrechte sollen genauso ernst genommen werden wie Wirtschafts- oder Sicherheitspolitik. (Deutschland so: crickets chirping 🦗)

Was sich da unter anderem so alles tut?

Ein Gesetz zur Lohngleichheit für Angestellte in kleinen und mittleren Unternehmen wurde verabschiedet – endlich ein Schritt gegen systemische Ungleichheit.

FemBloc – ein nicht-operatives, bleibendes Verhütungsmittel – ist jetzt in Spanien verfügbar. Damit bekommt Sterilisation endlich eine risikoarme Alternative, ohne OP und Narkose. 

Außerdem ist die “Pille danach“ kostenfrei in Gesundheitszentren erhältlich und über Apotheken – ohne Rezept – zugänglich. Ein wichtiger Schritt für sexuelle Selbstbestimmung und einfache Versorgung für alle. 

Meilensteine in Sachen reproduktive Autonomie! 

Menstruationsprodukte werden an Schulen und Universitäten kostenlos bereitgestellt – ein echter Schritt in Richtung Gleichberechtigung.

Weiterhin investiert die spanische Regierung kräftig in die Gesundheit:

  • 39 Mio. EUR für psychische Gesundheitsversorgung
  • 17,8 Mio. EUR für ein umfassendes Programm zur Suizidprävention

Ein starkes Signal für Frauen, Jugendliche und alle, die in Gesundheitskrisen oft unerhört bleiben. 

Equal Pay Update

In Deutschland beträgt der Gender Pay Gap immer noch ca. 18 %. Bedeutet: Frauen arbeiten bis Anfang März quasi „umsonst“. Klingt scheiße, ist es auch.

Sport ist die beste Medizin

Eine Forschung in Schweden zeigt: Frauen, die regelmäßig Sport treiben, haben ein um 25 % geringeres Risiko für Depressionen – Bewegung wirkt da fast wie ein Medikament.

Parität im Bundestag wieder Thema

Mehrere Bundesländer wollen Gesetze einbringen, die Parteien verpflichten, ihre Listen paritätisch mit Frauen und Männern zu besetzen. Thüringen und Brandenburg hatten sowas schon mal versucht, es wurde gekippt. Jetzt wollen sie’s neu aufziehen, weil der Frauenanteil im Bundestag aktuell bei lächerlichen 35% rumdümpelt.

Algorithmische Benachteiligung

Neue Studie zeigt: Frauen werden bei KI-basierten Bewerbungstools immer noch benachteiligt. Obwohl Firmen behaupten, „Bias entfernt“ zu haben, schneiden Bewerbungen mit weiblichen Vornamen bei technischen Berufen signifikant schlechter ab. Die Forscherinnen fordern verpflichtende Transparenzberichte.

Empowered Women Empower Women

Eine Gruppe von Frauen in Norwegen hat ein Mentorinnen-Netzwerk gegründet, das gezielt Mädchen in STEM-Fächern unterstützt.

Kuriose Komödiantinnen

In Kanada startete ein Festival nur für weibliche Comedians – ausverkauft in 10 Minuten.