Keine Lust auf Debatten unter dem Christbaum? Ich liefere euch Fun Facts zum Fest der Liebe, die ihr als Ablenkungsmanöver nutzen könnt, wenn Tante Agathe und Opa Helmut einen sitzen haben.
Früher hängte man an den Weihnachtsbaum nicht Glasschmuck und Lichterketten, sondern Äpfel, Nüsse und Süßigkeiten, die nach Heiligabend geplündert wurden. Die erste dokumentierte Glaskugel stammte aus Lauscha, weil ein armer Glasbläser sich keine Äpfel zum Schmücken leisten konnte. Welch Ironie! Irgendwann kamen auch Wachskerzen dazu, die heutzutage meist durch die elektrische Lichterketten ersetzt wurden. Trotzdem gehen immer noch jedes Jahr knapp 15.000 deutsche Weihnachtsbäume in Flammen auf und halten unsere Feuerwehren auf Trab.


Der Baum am Trafalgar Square in London kommt übrigens jedes Jahr extra aus Norwegen. Der lange Weg ist kurz erklärt: Auf diese Weise bedanken sich die Norweger jedes Jahr bei den Briten für die Unterstützung im Zweiten Weltkrieg.

Rentiere können UV-Licht sehen, um Flechten besser im Schnee finden zu können. Außerdem lebt der Weihnachtsmann von Frauenpower: Die männlichen Rentiere werfen ihre Geweihe bereits nach der Brunft vor Weihnachten ab, die Weibchen behalten ihres bis ins Frühjahr. Schonmal ein Bild vom Rentierschlitten gesehen? Die haben alle an Weihnachten ihr Geweih auf dem Kopf.
Rudolph ist also nicht echt, aber woher kommt seine Geschichte? Eigentlich ist er nur ein süßer Influencer. 1939 wurde er von dem Werbetexter Robert L. May erfunden, um ein Malbuch vom Kaufhaus Montgomery Ward besser zu verkaufen.
„Xmas“ ist keine trendige Abkürzung für „Christmas“ und es soll auch nicht „Crossmas“ bedeuten. Nicht mal mit dem Kreuz Christi hat es was zu tun. Das X steht für das griechische „Chi“, dem ersten Buchstaben von „Christus“. Es ist also eine traditionellere Schreibweise als man denkt.


