Lenormand

Karten, die mit dir sprechen, wenn du selbst nicht mehr weißt, wie’s geht

Kennst du das Gefühl, wenn dein Kopf voll ist, dein Herz leer und du das Bedürfnis hast, dich einfach mal kurz wiederzufinden?

Ich hab das oft. Und genau dann greif ich zu meinen Lenormand-Karten. Nicht, weil sie mir sagen, was die Lottozahlen sind oder ob ich nächste Woche endlich Millionärin bin (wäre nett, aber naja…), sondern weil sie mir helfen, still zu werden. Mich zu spüren. Mich zu hören.

Was ist Lenormand?

Lenormand ist ein altes Wahrsagekartensystem, mit 36 Symbolen, die mehr sagen, als man auf den ersten Blick denkt: Der Schlüssel. Der Sarg. Die Blumen. Das Herz.

Sie sind direkt, ehrlich, manchmal unbequem – aber nie böse. Eher wie eine gute Freundin, die dich liebevoll anguckt und sagt: „Schatz, mach mal halblang. Und dann guck dir das hier nochmal an.“

Warum ich sie so liebe

Lenormand ist für mich kein Hexenwerk, sondern ein Werkzeug.
Eins, das mir hilft, in meinem Trubel, meiner Unruhe, meinen 1000 Gedanken wieder bei mir anzukommen.
Ich ziehe eine Karte – und plötzlich habe ich einen Anker. Einen Hinweis. Einen liebevollen Impuls.

Wenn ich „die Blumen“ ziehe, erinnere ich mich daran, dass es Zeit ist, mir selbst etwas Schönes zu tun.
Beim „Turm“ frage ich mich, ob ich gerade zu sehr alles mit mir selbst ausmache.
Und beim „Herz“… ach, da darf’s auch einfach mal warm werden im Bauch.

Ein Mini-Ritual für dich

Wenn du magst, probier’s mal so:

Misch die Karten.

Setz dich bequem hin, atme ein paar Mal tief durch.

Und frag:
„Was darf ich heute erkennen?“

Zieh dann eine Karte. Schau sie an. Was bedeutet das Bild für dich selbst? Was will sie dir sagen?

Du brauchst kein Buch, keine Ausbildung, keine komplizierten Systeme. Du brauchst nur dich. Und ein kleines bisschen Offenheit. Falls du unsicher bist oder keine Ideen hast, darfst du natürlich aber auch mal in einen Leitfaden schauen.

Selbstliebe – in Bildern gesprochen

Ich glaub, Selbstliebe wird oft viel zu kompliziert gedacht. Lenormand bringt sie auf den Punkt.
Eine Karte kann sagen: „Du bist genug.“
Oder: „Pass heute gut auf dich auf.“
Oder einfach: „Schau mal, da ist was Schönes für dich.“

Es sind keine Wundermittel – aber sie schaffen Verbindung. Und manchmal ist das genau das, was wir brauchen.

Der Pfauenhof – mein Traum vom Zuhause

Ich träume vom Pfauenhof.

Nicht von einem Hof mit peinlich gestutzten Buchsbäumen und weißen Kieswegen. Sondern von einem echten Ort.

Einem Zuhause.

Für Frauen, Kinder und Tiere, die nicht nur ein Dach über dem Kopf brauchen, sondern ein Stück Geborgenheit, Wärme – und vielleicht auch jemanden, der morgens Kaffee macht, während der Kater auf der Zeitung sitzt.

In meinem Kopf existiert der Pfauenhof schon lange. Er riecht nach frischer Erde, Kräutern und nassem Hund. Die Laufenten schnattern sich gegenseitig in den Wahnsinn, die Hühner haben exakt eine Lieblingsstelle zum Eierlegen (obwohl vier andere Plätze frei sind), und irgendwo im Haus summt ein Kind ein Lied, das ich nicht kenne, aber sofort liebe.

Was ich dort schaffen will?

Einen Ort, an dem Chaos nicht versteckt, sondern liebevoll umarmt wird.
Einen Ort, an dem Menschen nicht gefragt werden, was sie leisten – sondern was sie brauchen.
Einen Ort, an dem Tiere nicht perfekt funktionieren müssen, sondern einfach da sein dürfen.

Der Pfauenhof soll ein Zufluchtsort werden für alle, die irgendwo zu viel waren – oder zu wenig. Für Menschen mit Narben, mit Ängsten, mit Geschichten. Und für Tiere, die gelernt haben, leise zu sein, obwohl sie eigentlich bellen, krähen oder schnattern wollen.

Natürlich wird das nicht einfach.

Manchmal zweifle ich, ob ich je die Mittel, die Kraft, den Raum haben werde, das alles aufzubauen. Aber der Traum bleibt. Und jeden Tag, an dem ich mich nicht unterkriegen lasse, wird er ein Stück realer.

Ich möchte keinen Hochglanz-Hof. Ich will einen Ort mit Herz. Mit schiefen Fenstern, warmem Licht und einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig den Rücken stärkt. Ich will eine Hängematte zwischen Bäumen – und vielleicht eine Sitzbank für stille Gespräche bei Tee und Hundesabber.

Warum ich das will?

Weil ich fest daran glaube, dass es mehr geben muss als das bloße Funktionieren. Weil ich selbst weiß, wie es ist, sich verloren zu fühlen. Und weil ich daran glaube, dass Liebe, Humor und ein bisschen bodenständiger Wahnsinn Welten verändern können – vielleicht nicht gleich die ganze Welt, aber zumindest eine kleine.

Und genau dort will ich anfangen.