Feminist Monday #2

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und doch drehen sich die Nachrichten oft nur um das Schaulaufen machthungriger Männer. Daran wird sich jetzt etwas ändern!

Jeden Montag berichte ich euch Feminist News – Nachrichten, die FLINTA* betreffen. Damit wir die Welt so sehen, wie sie ist.

Spanien als Paradebeispiel feministischer Politik

Spanien hat diese Woche sein erstes feministisches Außenministerium vorgestellt. Die Idee: Frauenrechte sollen genauso ernst genommen werden wie Wirtschafts- oder Sicherheitspolitik. (Deutschland so: crickets chirping 🦗)

Was sich da unter anderem so alles tut?

Ein Gesetz zur Lohngleichheit für Angestellte in kleinen und mittleren Unternehmen wurde verabschiedet – endlich ein Schritt gegen systemische Ungleichheit.

FemBloc – ein nicht-operatives, bleibendes Verhütungsmittel – ist jetzt in Spanien verfügbar. Damit bekommt Sterilisation endlich eine risikoarme Alternative, ohne OP und Narkose. 

Außerdem ist die “Pille danach“ kostenfrei in Gesundheitszentren erhältlich und über Apotheken – ohne Rezept – zugänglich. Ein wichtiger Schritt für sexuelle Selbstbestimmung und einfache Versorgung für alle. 

Meilensteine in Sachen reproduktive Autonomie! 

Menstruationsprodukte werden an Schulen und Universitäten kostenlos bereitgestellt – ein echter Schritt in Richtung Gleichberechtigung.

Weiterhin investiert die spanische Regierung kräftig in die Gesundheit:

  • 39 Mio. EUR für psychische Gesundheitsversorgung
  • 17,8 Mio. EUR für ein umfassendes Programm zur Suizidprävention

Ein starkes Signal für Frauen, Jugendliche und alle, die in Gesundheitskrisen oft unerhört bleiben. 

Equal Pay Update

In Deutschland beträgt der Gender Pay Gap immer noch ca. 18 %. Bedeutet: Frauen arbeiten bis Anfang März quasi „umsonst“. Klingt scheiße, ist es auch.

Sport ist die beste Medizin

Eine Forschung in Schweden zeigt: Frauen, die regelmäßig Sport treiben, haben ein um 25 % geringeres Risiko für Depressionen – Bewegung wirkt da fast wie ein Medikament.

Parität im Bundestag wieder Thema

Mehrere Bundesländer wollen Gesetze einbringen, die Parteien verpflichten, ihre Listen paritätisch mit Frauen und Männern zu besetzen. Thüringen und Brandenburg hatten sowas schon mal versucht, es wurde gekippt. Jetzt wollen sie’s neu aufziehen, weil der Frauenanteil im Bundestag aktuell bei lächerlichen 35% rumdümpelt.

Algorithmische Benachteiligung

Neue Studie zeigt: Frauen werden bei KI-basierten Bewerbungstools immer noch benachteiligt. Obwohl Firmen behaupten, „Bias entfernt“ zu haben, schneiden Bewerbungen mit weiblichen Vornamen bei technischen Berufen signifikant schlechter ab. Die Forscherinnen fordern verpflichtende Transparenzberichte.

Empowered Women Empower Women

Eine Gruppe von Frauen in Norwegen hat ein Mentorinnen-Netzwerk gegründet, das gezielt Mädchen in STEM-Fächern unterstützt.

Kuriose Komödiantinnen

In Kanada startete ein Festival nur für weibliche Comedians – ausverkauft in 10 Minuten.

Good News #2

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.

Rettungsdrohnen im Wasser

Deutschland setzt “Dolphin”-Drohnen zur Wasserrettung ein – batteriebetrieben, bis zu 25 km/h schnell und stark genug, zwei erwachsene Schwimmer mit 5 km/h abzuschleppen. Sie ergänzen die Arbeit der DLRG, besonders an großen Seen wie dem Bodensee oder in der Zugspitzregion. Perfekt, um in schwierigen Situationen schnell zu helfen.

Mäh-lfies

In Island haben Schafe neuerdings GPS-Sender, damit Hirten sie leichter finden. Viele posten die „Selfies“ ihrer Tiere, weil die Sender auch Kameras eingebaut haben.

Chancen & Empowerment

In einigen indischen Bundesstaaten wurde kostenlose Bildung für Mädchen bis 18 Jahre gesetzlich verankert.

Gesündere Lebensmittel & Naturschutz

Italienische Olivenbauer:innen setzen zunehmend auf biologische Bewirtschaftung.

Weniger Emissionen & sauberere Luft für Kinder

Die kanadische Stadt Vancouver testet jetzt CO2-neutrale Schulbusse.

Pfauenhof als Anti-Stress-Masterplan

Eine Studie aus Schweden hat ergeben, dass schon 20 Minuten in der Natur (egal ob Park, Wald oder Garten) das Stresshormon Cortisol messbar senken.


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Feminist Monday #1

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und doch drehen sich die Nachrichten oft nur um das Schaulaufen machthungriger Männer. Daran wird sich jetzt etwas ändern!

Jeden Montag berichte ich euch Feminist News – Nachrichten, die FLINTA* betreffen. Damit wir die Welt so sehen, wie sie ist.

Shrinking Girl Summer – Body Positivity unter Druck

Die „Body Positivity“-Bewegung machte Hoffnung auf mehr Selbstakzeptanz. Nun dreht sich das Rad zurück: ein Social-Media-Trend setzt junge Frauen unter Druck, möglichst stark abzunehmen – oft ohne Rücksicht auf die Gesundheit.

Trans Frau klagt gegen Supreme Court

Victoria McCloud, ehemalige Richterin am britischen Obersten Gericht und trans Frau, zieht vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
Grund: Ein Urteil, das besagt, das Geschlecht einer Person sei ausschließlich das bei der Geburt zugewiesene – Gender Recognition Certificates (GRCs) bleiben unberücksichtigt. Ein Fall mit Signalwirkung für ganz Europa.

Schottlands Nationalbibliothek entfernt feministische Essays

„The Women Who Wouldn’t Wheesht“, eine Sammlung feministischer Essays, wurde aus der Nationalbibliothek Schottlands entfernt – mit der Begründung „Hate Speech“.
Die Herausgeber:innen fordern eine Entschuldigung, während die britische Regierung betont: Meinungsfreiheit sei ein Grundrecht.

Good News #1

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.

Spanien verabschiedet Tierschutzreform

Stierkämpfe bleiben ein heißes Eisen, aber Haustiere gelten nun offiziell als fühlende Lebewesen und nicht mehr als „Sachen“.

Care Arbeit ist echte Arbeit

Ebenfalls in Spanien wurde ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der Care-Arbeit (Pflege, Kinderbetreuung etc.) mehr staatliche Anerkennung geben soll. In Irland wird Pflegearbeit von Angehörigen jetzt finanziell stärker unterstützt.

Ozonloch schrumpft weiter

Laut aktueller UN-Messungen ist die Schutzschicht seit 2000 kontinuierlich am Heilen. Prognose: Bis 2040 wieder fast wie in den 80ern.

Urban Farming boomt

In immer mehr Städten Europas entstehen Dachgärten und Vertical Farms, die Lebensmittelversorgung nachhaltiger und lokaler machen.

Capital der weiblichen CEOs

In Norwegen steigt der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf über 40 % – ein EU-Vorzeigebeispiel – und auch in Kanada steigt die Frauenbeteiligung in Technologie-Startups stetig – auch hier mehr Gründerinnen & Führungskräfte.

Ein Schritt Richtung gerechtere Mobilität

Erste Städte in Deutschland testen kostenfreien ÖPNV für Schüler:innen und Studierende und auch mehr sichere Fahrradwege sind in Planung.

Sonne schlägt Stromzähler

In der EU war Solarenergie erstmals die größte Stromquelle – in Ländern wie den Niederlanden erzeugte sie über 40 % des Stroms.


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Pfauenhof News #1

Hier kommt dein Pfauenhof News Update!

Da der Pfauenhof ein Gemeinschaftsprojekt ist, dürft ihr gern wissen, was hier los ist.

Mini-Urlaub im Schwabenland

Unsere neue Rubrik beginnt mit dem Wichtigsten: Einer ordentlichen Pause. So waren das Kind und ich erstmal für drei Tage in Schwaben bei meiner Familie und wir hatten das volle Programm von Shopping bis Schwimmbad. War sehr schön, aber jeweil 5 1/2 Stunden Zugfahrt mit vier Umstiegen ist schon sehr anstrengend. Den Jetlag müssen wir jetzt noch verdauen, oder wie das Kind sagte: „Nächstes Mal wieder mit Auto.“ Da bin ich dabei.

Mini-Urlaub im Mittelalter

Am Wochenende waren in Furth im Wald wieder die Ritter los. Nachdem es uns den Kinderdrachenstich am Samstag komplett verregnet hat, sind wir am Sonntag umso begeisterter zum Cave Gladium losgezogen. Wer das Spektakel nicht kennt, sollte das nächstes Jahr unbedingt nachholen. Kleiner Tipp: Gewandete (also Besucher mit Kostüm) zahlen weniger Eintritt.

Vroni und Max als Gewandete. Ja, es war warm an dem Tag.

Mini-Urlaub im Hühnerstall

Der Pfauenhof lebt ja nicht von Urlaub oder Mittelalterfesten, sondern von seinen Bewohner:innen und Freund:innen. Bisher durfte unsere KFC-Gang den ganzen Garten unsicher machen. Nachdem Shela aber in letzter Zeit Spaß daran hatte, sie zu ärgern, Vicki sich am Hühner- statt Hundefutter gütlich tat und Max einen Anfall hatte, weil sein ganzer „englischer Rasen“ nun eher einem Acker gleicht, haben wir uns dazu enschlossen, ihren Wirkungskreis etwas einzudämmen. Damit werden alle Nerven und Vickis Linie erheblich geschont. Jetzt muss Max nur noch anfangen das Unkraut in unserem Garten zu kultivieren. Damit das Kind, a.k.a. CEO of Chicken Business auch weiterhin seinen Spaß hat, hat Mama sogar kurzerhand eine Bank im Hühnergatter gebaut.

Mini-Urlaub im Shopping-Himmel

Und damit sich das Projekt besser finanziert, hab ich direkt noch Neuigkeiten für euch! Ab sofort werde ich Affiliate Links im Blog teilen. Diese werden natürlich auch gekennzeichnet. Euch entstehen dadurch keine Kosten, aber jedes Mal, wenn ihr einen Link klickt, oder noch besser vielleicht sogar etwas darüber kauft, bekomme ich eine kleine Provision dafür. So könnt ihr unser Projekt unterstützen, ohne dafür viel Aufwand zu haben. Auf unserer Entdecken & Genießen-Seite findet ihr noch mehr Möglichkeiten uns ego- oder altruistisch zu unterstützen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Affiliate-Links? Wer hier klickt*, kann direkt sehen, was ich gestern geliefert bekommen hab.

Wenn ihr Fragen, Wünsche, Ideen habt oder selbst in den News sein wollt, schreibt mir gern. Und falls ihr ein bisschen Pfauenhof-Flair zu euch nach Hause holen wollt – klickt euch durch die Links, es lohnt sich!


* Hinweis: Manche Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein, landet ein kleiner Beitrag in der Pfauenhof-Kaffeekasse. Für dich bleibt alles gleich – für mich bedeutet es Unterstützung. Danke! 💚

Universum 25 – Was wir von Mäusen über unsere Gesellschaft lernen können

In den 1960ern führte der Verhaltensforscher John B. Calhoun ein Experiment durch, das später als Universe 25 bekannt wurde.
Er erschuf das Paradies – zumindest für Mäuse: unbegrenzt Futter und Wasser, perfekte Temperaturen, keine Raubtiere. Alles, was sie zum Überleben brauchten.

Und trotzdem endete es in einer Katastrophe.

Wenn Wohlstand Sinn frisst

Zunächst florierte die Kolonie. Die Mäuse vermehrten sich, Nester füllten sich, alles schien ideal.
Doch ohne echte Herausforderungen verloren viele Tiere den Antrieb. Es gab keine Aufgaben, keine Kämpfe ums Überleben, keinen Sinn.
Das Ergebnis: Aggressionen, Apathie, bizarre Verhaltensmuster.
Menschen erleben Ähnliches – in Bullshit-Jobs, endlosen Meetings oder beim Scrollen durch Social-Media-Feeds, die Nähe simulieren, aber selten echte Verbindung schaffen.

Allein in der Masse

Je mehr Mäuse im Gehege lebten, desto stärker zogen sich viele zurück.
Freundschaften zerbrachen, Mütter vernachlässigten ihre Jungen, Bindungen lösten sich auf.
Das Gehege war voll, aber das Leben leer.
Auch bei uns bröckelt Gemeinschaft oft unbemerkt – wir sind von Menschen umgeben, aber fühlen uns isoliert.

Der wahre Feind war nicht Mangel – es war Sinnlosigkeit

Calhoun stellte fest: Die Mäuse starben nicht an Hunger oder Kälte, sondern an Strukturlosigkeit und dem Verlust von Bedeutung.
Ohne Ziele, ohne Rollen, ohne verlässliche Bindungen löste sich ihre soziale Ordnung auf – bis nichts mehr funktionierte.

Was wir daraus lernen können

Wir brauchen mehr als Komfort. Wir brauchen:

  • Verantwortung statt reiner Konsum
  • Echte Nähe statt algorithmusgesteuerter Interaktion
  • Klare Strukturen statt sinnloser Dauerbeschäftigung

💡 Der Pfauenhof soll genau hier ansetzen: ein Ort, an dem Menschen wieder lernen, füreinander da zu sein.
Mit echter Gemeinschaft, sicheren Bindungen, Aufgaben, die zählen – und einem Umfeld, das nicht nur zum Überleben, sondern zum Leben einlädt.
Damit wir nicht wie Calhouns Mäuse enden – satt, sicher, aber innerlich leer –, sondern verbunden, sinnorientiert und lebendig.

La Reine est morte – vive la Reine!

Logo Pfauenhof

Ende letzter Woche kam für uns Berater:innen von Pepper Parties eine überraschende Nachricht:

“Heute Abend bitte ALLE zum Zoom anmelden.”

Ich hatte – wie viele andere – direkt so ein komisches Gefühl. Also schrieb ich zurück:

“Hoffentlich gute Nachrichten?”

Antwort? Keine.

Abends, Kind im Bett, Laptop aufgeklappt. Und dann die Nachricht – und der Schock:
Pepper Parties ist insolvent und stellt den Geschäftsbetrieb mit sofortiger Wirkung ein.

Beratterinnenlogo Pepper Parties by Vroni

Das musste erst mal sacken.

Aber – es ist nicht das erste Mal, dass ich miterlebe, wie ein Direktmarketing-Unternehmen so endet. Vor ein paar Jahren war es eine Bekleidungsmarke, bei der ich ebenfalls etwa ein halbes Jahr dabei war. Damals habe ich für mich entschieden:

“Dann hör ich halt auf.”

Diesmal aber ist es anders.

Weil ich nicht einfach nur für eine Marke verkaufen wollte – sondern ein größeres Ziel habe.

Der Pfauenhof ist mein Projekt: ein Ort für Gemeinschaft, Mut und den Weg zu sich selbst. Ein Zuhause für alle, die Fragen haben – und für alle, die Antworten suchen.

Ehrliche Gespräche. Wissen ohne Scham. Humor. Und ja – auch Aufklärung rund um Sex und Körper, die uns alle angeht.

Das wollte ich mit Pepper Parties finanzieren.

Also?
Was mache ich jetzt?

Logo Pfauenhof

Ganz einfach:
Ich verlasse mich nicht mehr nur auf andere.

Ab sofort gibt es zwei Möglichkeiten, wie du meine Arbeit unterstützen kannst – und dabei selbst profitieren kannst:
– Du kannst mich direkt buchen und bezahlen – für individuelle Beratung oder Gruppenabende.
– Oder du buchst wie bisher eine Toyparty.

Mein neuer Partner dafür?


Monroe – eine österreichische Marke mit viel Potential und einem super Sortiment.

Ich geh also nicht weg. Ich entwickle mich weiter.

Wenn du Lust hast, mich auf diesem Weg zu begleiten, dich zu informieren und dabei auch mal zu lachen – dann bleib unbedingt dabei.

Trag dich hier für meinen Newsletter ein. Dort bekommst du alle News, Termine, Rabatte und Aktionen – und exklusiv den Link zur neuen Pfauenhof-WhatsApp-Community, von der alle profitieren sollen. Ich freu mich riesig, wenn du dabei bist.

Alles Liebe,
Vroni

Weniger fremder Stress, mehr eigene Zeit – und plötzlich wird das Handy zum Werkzeug, nicht zum Zeitfresser

In letzter Zeit ist mir etwas aufgefallen, das ich gerne teilen möchte. Seit ich mich ausschließlich um meinen eigenen Kram kümmere und nicht mehr um das Geld oder die Sorgen anderer, hat sich mein Umgang mit dem Handy total verändert.

Früher war mein Smartphone oft ein Fluchtweg: Ich habe draufgeguckt, gescrollt, mich abgelenkt, manchmal einfach aus Langeweile oder Stress. Heute nutze ich das Handy bewusst – und vor allem deutlich weniger für unnötige Dinge.

Ich lege es in meiner freien Zeit öfter bewusst weg. So nehme ich die Momente intensiver und bewusster wahr. Das fühlt sich richtig gut an.

Klar, die Gesamt-Bildschirmzeit ist tatsächlich gestiegen – ich arbeite ja jetzt auch selbstständig viel mehr digital. Aber die fünf Stunden, die ich früher am Büromonitor gesessen habe, zähle ich nicht dazu. Das ist für mich ein fairer Tausch.

Dieses neue Verhältnis zu Technik und Zeit fühlt sich an wie ein kleiner, aber feiner Sieg. Es ist schön, das so zu spüren.

Fazit: Wenn du merkst, dass dir dein Handy immer öfter nur noch hilft, statt dich abzuziehen, bist du auf einem richtig guten Weg. Manchmal sind es genau diese kleinen Veränderungen, die den Unterschied machen.

🌿 Willkommen beim Pfauenhof-Sonntagsspaziergang

Diese Woche war wie immer ein bisschen wild. Zwischen Cola-Geysiren, Familienchaos und Businessideen, die mir nachts einfallen, hab ich tatsächlich einiges geschafft: neue Produkte, Blogideen, Social Media-Content. Aber auch Momente im Garten mit meinen Tieren und mit F., die mich erinnern, warum ich das alles mache.

Mein Pfauenhofmoment diese Woche? Mit Laptop auf der Terrasse sitzen und arbeiten, während Hunde und Hühner um mich wuseln. Genau so stelle ich mir mein zukünftiges Zuhause vor – nur größer, wilder, mit mehr Kindern, mehr Tieren und mehr Menschen, die hierher kommen, um aufzutanken.

Nächste Woche will ich:
✅ Technik-Probleme in den Griff kriegen
✅ Noch mehr Content vorbereiten
✅ Den Pfauenhof-Blog schöner machen

Und ihr? Wie war eure Woche? Worauf freut ihr euch?

Ich freu mich, wenn ihr mit mir ein bisschen über Visionen und Pläne quatscht. 💚

Lenormand

Karten, die mit dir sprechen, wenn du selbst nicht mehr weißt, wie’s geht

Kennst du das Gefühl, wenn dein Kopf voll ist, dein Herz leer und du das Bedürfnis hast, dich einfach mal kurz wiederzufinden?

Ich hab das oft. Und genau dann greif ich zu meinen Lenormand-Karten. Nicht, weil sie mir sagen, was die Lottozahlen sind oder ob ich nächste Woche endlich Millionärin bin (wäre nett, aber naja…), sondern weil sie mir helfen, still zu werden. Mich zu spüren. Mich zu hören.

Was ist Lenormand?

Lenormand ist ein altes Wahrsagekartensystem, mit 36 Symbolen, die mehr sagen, als man auf den ersten Blick denkt: Der Schlüssel. Der Sarg. Die Blumen. Das Herz.

Sie sind direkt, ehrlich, manchmal unbequem – aber nie böse. Eher wie eine gute Freundin, die dich liebevoll anguckt und sagt: „Schatz, mach mal halblang. Und dann guck dir das hier nochmal an.“

Warum ich sie so liebe

Lenormand ist für mich kein Hexenwerk, sondern ein Werkzeug.
Eins, das mir hilft, in meinem Trubel, meiner Unruhe, meinen 1000 Gedanken wieder bei mir anzukommen.
Ich ziehe eine Karte – und plötzlich habe ich einen Anker. Einen Hinweis. Einen liebevollen Impuls.

Wenn ich „die Blumen“ ziehe, erinnere ich mich daran, dass es Zeit ist, mir selbst etwas Schönes zu tun.
Beim „Turm“ frage ich mich, ob ich gerade zu sehr alles mit mir selbst ausmache.
Und beim „Herz“… ach, da darf’s auch einfach mal warm werden im Bauch.

Ein Mini-Ritual für dich

Wenn du magst, probier’s mal so:

Misch die Karten.

Setz dich bequem hin, atme ein paar Mal tief durch.

Und frag:
„Was darf ich heute erkennen?“

Zieh dann eine Karte. Schau sie an. Was bedeutet das Bild für dich selbst? Was will sie dir sagen?

Du brauchst kein Buch, keine Ausbildung, keine komplizierten Systeme. Du brauchst nur dich. Und ein kleines bisschen Offenheit. Falls du unsicher bist oder keine Ideen hast, darfst du natürlich aber auch mal in einen Leitfaden schauen.

Selbstliebe – in Bildern gesprochen

Ich glaub, Selbstliebe wird oft viel zu kompliziert gedacht. Lenormand bringt sie auf den Punkt.
Eine Karte kann sagen: „Du bist genug.“
Oder: „Pass heute gut auf dich auf.“
Oder einfach: „Schau mal, da ist was Schönes für dich.“

Es sind keine Wundermittel – aber sie schaffen Verbindung. Und manchmal ist das genau das, was wir brauchen.