Good News #5

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.


Island setzt auf Grün

In Island wird fast der gesamte Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt, und über 80 % der Wärmeversorgung laufen über Geothermie und Wasserkraft – ein Vorbild, wie Energie auch anders gehen kann.

National Geographic

CEIC

Government of Island

Orcas schenken „Beute“ an Menschen

In mehreren Ländern wurden wild lebende Orcas beobachtet, wie sie tote Tiere – Fische, Vögel, manchmal auch Schildkröten – an Menschen übergaben. Als kleine „Geschenke“ quasi. Forscher*innen sehen darin Anzeichen von Intelligenz, Interesse & sozialem Verhalten über Artgrenzen hinweg. (Klingt echt wie ein Wal-Kater-Geschenk – „Hier Mama, hab Fisch mitgebracht.“)

New York Post

Good News aus dem Landkreis

Manchmal sind die “Kleinen” die ganz Großen: Im Landkreis Cham wurden die leistungsstärksten Mittelschüler:innen ausgezeichnet – und beim Wettbewerb „Handwerk – Bau deine Idee“ haben junge Tüftler:innen mit selbst gefertigten Werkstücken gezeigt, was in ihnen steckt.

Das ist der Beweis: Kreativität, Fleiß und Mut zum Machen sind schon früh die beste Investition in die Zukunft. 💚

Schulamt Cham


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Pfauenhof News #5

Hier kommt dein Pfauenhof News Update!

Da der Pfauenhof ein Gemeinschaftsprojekt ist, dürft ihr gern wissen, was hier los ist.

Bildungsdrama erster Klasse

Willkommen zurück im Irrenhaus, äh, Bildungszirkus: Das Kind hat die Manege „Schule“ betreten. Mama steht am Rand, jongliert zwischen Brotdosen, Hausaufgaben und Nerven – und fragt sich, ob sie bereit ist als Zirkuspferd aufzutreten.

Stalldrama, die Drölfzigste

Währenddessen geht’s im Garten weiter: Nach dem wetterbedingten Reinfall letzte Woche ist der alte Kasten nun endlich abgebaut. Die Einzelteile liegen dekorativ verteilt und warten nur noch auf den großen Auftritt als Hochsicherheitsknast. Fehlt eigentlich nur noch der Stacheldraht.

Urzeitdrama – Legendenstatus

In der Rubrik Urzeitdrama glänzt Raptorendame Amelie. Sie hat jetzt offiziell Legendenstatus, denn auch sie legt endlich Eier. Shela zeigt sich als erstklassige Hühnerhüttehündin und macht ihrem Jobtitel alle Ehre.

Pflegedrama

Nicht ganz so erheiternd: Der medizinische Dienst entscheidet gerade mal wieder über die Erhöhung von Opas Pflegegrad. Spannung pur, nur ohne Applaus.

zukünftiges Drama

Und weil es ohne Zukunftsvisionen nicht geht: Irgendwo zwischen Teichträumen, Schildkrötenplänen und Barracuda-Fantasien basteln wir schon am nächsten Kapitel. Vermutlich lacht außer mir niemand drüber – aber besser nur eine als gar niemand.

Wie wir zu einer KFC-Filiale im Garten kamen

Vor nicht ganz einem Jahr besuchten wir wieder eine Freundin und während ich mich mit ihr unterhielt, beobachteten Max und unser Kind begeistert die Hühner in ihrem Garten.

Hühner sind schon ein tolles Volk: Nicht besonders helle, aber immerhin quasi die Nachfahren von Dinosauriern. Wer findet Dinos bitte nicht cool?! Und so erlagen sie innerhalb kürzester Zeit dem Charme dieser gefiederten Mini-Raptoren.

Bereits auf dem Heimweg ging es los: „Die sind so süß!“, „Hast du gesehen wie…“, „Die legen Eier!“ Ja, ach ne. Hühner legen Eier, haben Federn und scharren lustig in der Erde. Ganz neue Einsichten.

Immer wieder erklärte ich ihnen mit Engelsgeduld, dass Hühner nicht nur posierlich sind, sondern auch viel Arbeit machen, einen Stall brauchen, den ganzen Garten in einen Acker verwandeln und so weiter. Keine Chance.

„Bitte! Nur ein einziges!“

Nach zwei Wochen Psychofolter gab ich also nach. Eine Henne allein ist Tierquälerei, also brauchen wir zwei. Aber nicht mehr, kein Hahn und ich kümmere mich nicht darum!

Großer Jubel bei meiner Familie und ich sagte meiner Freundin Bescheid. Wenn ihre Hühner wieder brüten, darf sie uns auch zwei Hennen reservieren.

Es kam der Winter und endlich wurde es wieder Frühling. Mit den wärmenden Sonnenstrahlen kam auch die Nachricht, dass es ein neues Gelege gibt. Ich informierte meinen Mann und bekam zur Antwort ein überraschtes Gesicht. „Wie? Warum Hühner? Hätten wir darüber nicht erst einmal sprechen sollen?!“

Na, super! Das begann ja schon großartig. Mein Kopf explodierte. Wie ein Vulkan ergoss ich Feuer und heiße Lava auf alles um mich herum und verteilte Aschewolken über den Himmel. Ich war dezent angefressen.

Immerhin half diese kurzzeitige Sonnenverdunklung der Erinnerungsfähigkeit meines Göttergatten und das Kind begann zu jubeln.

Nach 21 Tagen war es endlich so weit: Die Küken schlüpften. Allerdings nur drei aus zehn Eiern. Dafür wirklich süße kleine Flauschbälle.

Wieder wurde überlegt und diskutiert und schließlich beschlossen wir alle drei zu nehmen – wenn nur mindestens zwei davon Mädchen waren.

Während die Babys wuchsen und ihre Mama auf Trab hielten, machten Max und das Kind Pläne für einen Hühnerstall. Als sie nach ungefähr drei Monaten schließlich zu Teenies wurden, waren meine Freundin und ich uns sicher: Die beiden dunklen sind eindeutig Mädels, der silberne ist definitiv ein Kerlchen.

Ich kaufte also einen Stall und baute ihn auf, damit am folgenden Tag Konrad, Frieda und Christl, a.k.a. KFC, einziehen konnten.

Ja, es ist einfach wunderbar: Sie sind verschmust, haben Flauschepopos und bringen Stimmung in den Garten. Besonders schön auch der Moment, als ich bei geöffneter Terrassentür auf der Couch einschlief und geweckt wurde, weil mich ein Huhn von der Rückenlehne herab ankackte. Ja, doch – ich hab sie in mein Herz geschlossen.

Doch dann passierte es: Das erste Krähen. Na, ja. Bei einem Hahn muss man damit rechnen. Und irgendwie war das anfängliche Stimmbruchgekrächze auch ehrlich gesagt schon witzig. Bis ich bemerkte: Das war nicht Konrad. Das war Frieda. Äußerlich gab es noch nicht viel Unterschied, nur dass Konrad am stämmigsten war.

Die nächste Zeit wurde zur Zitterpartie. Hoffentlich fängt Konrad nicht auch an. Hoffentlich stellt sich raus, dass Konrad eine Henne ist.

Während Frieda nun einen Wachstumsschub machte, sein Kamm schwoll, das Gefieder sich ausbildete, sein Krähen sich festigte, wurde es immer deutlicher: Konrad war tatsächlich eine wunderschöne junge Dame. Dafür machte Christl dieselben Veränderungen durch wie Frieda. Frieda wurde ein testosterongetränkter Alpha-Gockel – und Christl sein bodybuildender Wingman.

Großartig. Einfach großartig.

Henne Konrad war nun also allein mit den zwei Hähnen Frieda und Christl, die jeder für sich genug Testosteron für einen Zuchthengst hatten. Ich als Frau wollte ihm/ihr das nicht antun, also wurde wieder der Familienrat einberufen und beschlossen, wir brauchen noch mindestens eine weitere Henne. Damit diese aber möglichst stressfrei in die bestehende Gruppe integriert werden kann, sollten immer zwei sich bekannte Tiere zusammen neu ankommen. Also zwei Hennen.

Wir fuhren also bei der nächsten Gelegenheit auf den Markt des Kleintierzuchtvereins und durchsuchten zwischen alten Männern auf der Suche nach Anerkennung die Käfige nach zwei geeigneten Damen, bis wir fündig wurden: Gleiche Rasse, ungefähr im selben Alter wie unsere Clique und damit bereits ersichtlich zu 100% Hennen ohne überraschende Geschlechtstransformation. Bei Menschen komme ich damit wirklich problemlos klar, aber bei Geflügel stresst mich das etwas.

Lola und Amelie, wie die beiden getauft wurden, brauchten etwas Zeit, bis sie sich komplett in die bestehende Gang integrierten. Es gab keine Kämpfe oder Attacken, worüber ich schon sehr froh war, aber es stellt sich raus, dass Hühnerteenies elendige Mobber sind. Den fünf zuzuschauen war teilweise, als schaute man eine amerikanische Highschool-Komödie aus den 00er Jahren. Shela fühlte sich oft genötigt, ein Machtwort zu sprechen.

Aber eine Coming of Age Geschichte braucht mehr Drama als nur Mobbing.

Eines Sonntagmorgens wurde ich wieder unsanft geweckt: Das Kind stand kurz vor sieben Uhr weinend vor mir: „Mama! Schnell, steh auf! Papa will Frieda schlachten!“ Mein Max schlachtet eigenhändig kein Tier, also war es für mich weniger eilig als für das Kind, aber ich beeilte mich seinetwegen natürlich trotzdem.

Max stand auf der Terrasse, Gartenschlauch in der Hand, sein Gesicht war tatsächlich wutverzerrt.

Frieda hatte in der Früh um vier angefangen lauthals zu krähen und nicht mehr aufgehört. Er hatte damit nicht nur Max aufgeweckt, sondern auch die Nachbarin war um fünf Uhr schon im Schlafanzug vor der Tür gestanden und hatte meinen armen Mann rund gemacht, der doch absolut auf ihrer Seite war.

„Entweder du machst ihn aus, oder ich schlachte ihn!“ Er spritzte mit dem Gartenschlauch nach dem aufgeregten Hühnchen, das sich trotz allem weigerte, still zu sein.

Ich packte den aufgebrachten Gockel (Frieda, nicht Max) in die Katzenbox, stellte sie ins Wohnzimmer und warf eine Decke darüber, wie ich es mit Fritz in seiner Voliere mache, wenn er nachts aufdreht. Das war nicht die eleganteste Lösung, aber zumindest gab es dem Hahn und mir einen Aufschub des Todesurteils und ich konnte mich beraten lassen.

Meine Freundin und alle Hühnerhalter:innen in meinem Umfeld wussten keine praktikable Lösung, Google schlug eine Kastration vor – die in Deutschland streng verboten ist.

Also blieb als einzige Option Suppenhuhn.

Ich sah mich schon mit einem Beil in den Garten gehen, dabei wollte ich doch, dass der Pfauenhof ein sicherer Ort für alle wird. Und mindestens genauso schlimm: Wenn Frieda dann ein Brathähnchen ist, gibt es immer noch Christl.

Christl, das Lieblingskuschelhuhn vom Kind, war bisher still, aber was ist, wenn der Chef der Truppe abdanken muss?

Max war das egal. Hauptsache Kopf ab. Schlafdefizit und schimpfende Nachbarn hatten ihren Beitrag erfüllt.

Ich handelte einen Deal aus: Frieda kommt eine Nacht ins Haus und wir schauen, was passiert. Frieda übernachtete also im Keller.

Wie zu erwarten war, übernahm Christl die vakante Stelle und ersetzte Frieda fast ebenbürtig, wenn auch erst um fünf Uhr morgens. Das Kind fing direkt wieder an zu weinen: Ihr Lieblingshuhn durfte nicht in Marinade enden!

Frieda aber, noch im Keller verweilend, wurde erst gegen sieben munter und krähte nur ein, zwei Mal, kaum in der Wohnung vernehmbar.

Max lechzte noch immer nach Blut, aber ich konnte das Kind beruhigen: Es gibt offensichtlich eine Lösung für alle. Und sie war weniger kompliziert als erwartet.

Nun haben wir also mit fünf Hühnern eine ganze Filiale von KFC L.A., auf die McDonald’s sicher neidisch wäre.

Tagsüber machen sie mit ihren Puschelpopos den Garten unsicher und halten die Katze auf Trab, nachts gibt es eine strikte Geschlechtertrennung mit den drei wunderschönen Damen in der Hühnervilla und den beiden strammen Herren im Keller. Dort unten futtern sie Leckereien, kuscheln und krähen so viel sie wollen, ohne die Nachbarn oder Max zu belästigen.


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Good News #4

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.


Auf eine grüne Zukunft!

Costa Rica erzeugt in manchen Jahren bereits 98-99% des elektrischen Stroms aus erneuerbaren Energien. Komplett fossilfrei geht noch nicht, z.B. in Trockenperioden, wofür noch Backup-Kraftwerke benötigt werden, aber sie sind auf einem sehr guten Weg.

Mehr Frauen in Führungspositionen

Laut Russell Reynolds Associates hat der Anteil der Frauen unter den Anteilseigner-Vertreter:innen in DAX-Aufsichtsräten die 40 %-Marke erreicht. Ausschlaggebend ist, wie man zählt: Nur Anteilseignervertretung oder gesamt (inkl. Arbeitnehmervertretung). Gesamt liegt er knapp darunter oder zumindest nahe.

Hilfe gegen häusliche Gewalt

Der Bundestag hat das Gewalt-Hilfe-Gesetz beschlossen. Mit etwa 2,6 Mrd. Euro zur Förderung von Frauenhäusern, Beratungsstellen, Schutzräumen bis 2036. Das Gesetz bringt landesweit Rechtsanspruch auf Schutz, Beratung und Unterstützung. Dauerhafte Bundesförderung ist im Gesetz vorgesehen.


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Pfauenhof News #4

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KFC L.A. – The Head Quarter

Das aktuelle Leg-o-Land

Letzte Woche habe ich mich über unseren aktuellen Hühnerstall und seine fragwürdige Zweckmäßigkeit echauffiert. Jetzt wird’s ernst: Das Ding kommt weg.

Eigentlich wollten wir diesen alten Stall abbauen und das Material nutzen. Aber Zeit und Wetter haben sich gegen uns verschworen und wir mussten es vorerst aufschieben. Bleibt zu hoffen, dass es doch noch klappt.

Wir improvisieren also weiter. Aber immerhin gibt es inzwischen Pläne. Richtig gezeichnet, von einer echten Architektin (ja, so nenne ich mich wirklich).

Und wer genau hinschaut, erkennt: Alcatraz wird nicht nur die Hühner beherbergen. Auch gewisse vierbeinige Ausreißer sollen dort künftig ihre verdiente Knastzeit absitzen. Ob das aufgeht? Wir werden sehen.

Good News #3

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Vier-Tage-Woche

In Portugal läuft ein Pilotprojekt zur Vier-Tage-Woche mit vollem Lohn. Die ersten Firmen berichten von höherer Produktivität UND weniger Krankenstand.

Gieß den Kiez

Berlin setzt nicht nur auf Neupflanzungen – Bürger:innen übernehmen Verantwortung für die Pflege bestehender Stadtbäume, indem sie gezielt Bäume in ihrem Viertel wässern. Das zivilgesellschaftliche Engagement hilft den Bäumen, Trockenphasen besser zu überstehen, und entlastet die kommunale Pflege.

Wasserschutz

Die Europäische Investitionsbank stellt 15 Milliarden Euro über drei Jahre bereit, um Wasserökosysteme zu schützen, Verschmutzung zu verringern und Innovationen im Wassersektor zu fördern. Zusätzlich verhängte die britische Regierung ein Bonusverbot für Führungskräfte von Wasserversorgern, die ihre Umwelt nicht ausreichend schützen.

Außerdem haben YouTuber MrBeast und Mark Rober mit über 3.000 Creator:innen eine neue Wasser-Kampagne gestartet: “Team Water“ erreichte laut Pressemeldungen Anfang Sept 2025 das 40-Mio-Ziel, um sauberes Wasser für zwei Millionen Menschen weltweit bereitzustellen.

Erfolgreicher Schutz für Meerestiere

An der Adria wurden dieses Jahr so viele Meeresschildkröten-Nester gezählt wie seit 20 Jahren nicht mehr – 601 Stück!

In Portugal wird Meeresschutz erweitert: Es wurden neue Zonen für Delfine, Wale und Schildkröten eingerichtet.

Erneuerbare Energien

Für 2025 ist ein Rekordzuwachs an erneuerbarer Energie geplant: 89 GW neu hinzu – darunter 70 GW Solar und 19 GW Windkraft. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu unabhängigen und sauberen Stromquellen.

Die Nordsee wird dabei immer mehr zum grünen Kraftwerk Europas: Mit über 80 % der Offshore-Windkapazitäten in Europa plant Dänemark in Projekten wie dem 1.000 MW Thor-Windkraftwerk sowie der Herstellung von grünem Wasserstoff eine sauberere Zukunft.

Verkehrssicherheit

In Helsinki wurde dank gezielten Maßnahmen wie niedrigeren Tempolimits, neuen Radwegen und verbessertem ÖPNV ein Jahr lang keine einzige Verkehrstote verzeichnet – ein klares Zeichen für sichere, lebenswerte Städte.


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Pfauenhof News #3

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Alcatraz

Ein Foto von Frieda (ganz links), wenn er mal ausnahmsweise in der Heimat bei der Gang ist.

Unsere Hühner haben nun für sich entdeckt, dass das Gras auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner ist und Frieda versucht sogar im Namen des Pfauenhofs unseren Grund zu erweitern.

Vom Ausbrecherkönig Mio hatte ich letzte Woche schon berichtet.

Um den nachbarschaftlichen Frieden zu erhalten, habe ich Max nochmal auf ein Projekt angesprochen, das schon länger in meinem Hinterkopf wohnt. Das Kind wusste sofort, um was es geht, der Göttergatte machte lieber erst auf unwissend.

Als er merkte, dass ich wirklich wieder damit anfange, blockte er ab. Zu teuer. Zu aufwendig. Zerstört den ganzen Rasen. Und überhaupt der rechtliche Aspekt.

So argumentiert er schon das ganze Jahr, aber Vroni reicht es langsam ständig Ausreißer einzusammeln und ein trauriges Kind zu trösten, weil der Unfall-Kater schon wieder heimlich unterwegs ist.

So hab ich das Max dann in einem ernstem Ton sachlich klar gemacht.

Sei es, wie es sei. Wir bauen jetzt eine „Festung“ für alle Zweibeiner mit Flügel und Mio.

Ob das wirklich „Lil-Alcatraz“ wird oder einfach nur ein Chaosprojekt? Wir werden sehen.

Auf Pinterest sammle ich dazu Ideen. Schaut gern rein und schickt mir eure!

Good News #2

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Rettungsdrohnen im Wasser

Deutschland setzt “Dolphin”-Drohnen zur Wasserrettung ein – batteriebetrieben, bis zu 25 km/h schnell und stark genug, zwei erwachsene Schwimmer mit 5 km/h abzuschleppen. Sie ergänzen die Arbeit der DLRG, besonders an großen Seen wie dem Bodensee oder in der Zugspitzregion. Perfekt, um in schwierigen Situationen schnell zu helfen.

Mäh-lfies

In Island haben Schafe neuerdings GPS-Sender, damit Hirten sie leichter finden. Viele posten die „Selfies“ ihrer Tiere, weil die Sender auch Kameras eingebaut haben.

Chancen & Empowerment

In einigen indischen Bundesstaaten wurde kostenlose Bildung für Mädchen bis 18 Jahre gesetzlich verankert.

Gesündere Lebensmittel & Naturschutz

Italienische Olivenbauer:innen setzen zunehmend auf biologische Bewirtschaftung.

Weniger Emissionen & sauberere Luft für Kinder

Die kanadische Stadt Vancouver testet jetzt CO2-neutrale Schulbusse.

Pfauenhof als Anti-Stress-Masterplan

Eine Studie aus Schweden hat ergeben, dass schon 20 Minuten in der Natur (egal ob Park, Wald oder Garten) das Stresshormon Cortisol messbar senken.


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Pfauenhof News #2

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Pfauenhof Light

Langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu und die Kürbisse im Nachbarsgarten spähen bereits drohend über den Zaun.

Noch sind aber Sommerferien, also gibt es viel Familienzeit.

Tier-News

Wir haben neues Hundefutter bekommen. Vom alten war Shela nicht begeistert und hat zu viel abgenommen – jetzt ist sie glücklich und kaum zu bremsen. Ausgerechnet Vicki weigert sich aber, das neue Futter auch nur anzurühren. Also wieder zwei verschiedene Futtersorten für die Damen.

Mio, unser Haus- und Gartenkaterchen, hat sich mehrfach als Ausbruchkönig bewiesen und damit unser Kind fast in den Wahnsinn getrieben. Mehr Drama als in einer Schauspielschule.

Die Vermutung, dass mindestens eins der Hühner queer ist, erhärtet sich: Christl zeigt reges Interesse an Frieda.

Haus-News

Fritz hat begonnen Wohn- und Esszimmer umzugestalten.

Blog-News

Ganz untätig war ich allerdings auch nicht, ich hab einiges für den Blog gemacht und so konnte ich ein paar extra Sponsoren für den Blog klar machen. Vielleicht habt ihr ja schon ein paar davon bemerkt?

👑 Friedrich – Herrscher des Pfauenhofes

Mein Name ist Friedrich von Pfauenhof. Ich bin ein stolzer Papagei aus der Familie der Nymphensittiche, und regiere hier seit nunmehr 4 Jahren.

Zuvor bewohnten meine erste Frau Valentina und ich ein kleines griechisches Atelier an einer Hautschlagader Nürnbergs. Dort entwickelte ich das Talent, Sirenen verschiedenster Gattung perfekt nachzuahmen, für was ich noch heute viel Anerkennung ernte.

Nach unserem Umzug in die königliche Oberpfalz verlor ich leider schon bald meine Frau an eine schlimme Sepsis, ausgelöst durch einen giftigen Ring. Noch heute bin ich mir sicher, es war ein Anschlag auf mein Leben, der sie aus dem Leben riss.

Ich trauerte viel und lange, wurde aber von Lady Viktoria und diesen seltsamen nackten Affen, die mir stets zu Diensten sind, aufopferungsvoll gepflegt, bis ich Paula zur Frau nahm.

Paula war ein sehr junges Ding, sehr ängstlich und auch unsicher im Flug. Ich musste mich wirklich sehr viel um sie kümmern. Aber welcher Mann tut das nicht gern? Leider vernachlässigte ich dabei etwas meine Pflichten und meine Diener kamen dabei auf viele fragwürdige Ideen, nicht zuletzt dieser selbsternannte Fürst Macchiavelli.

Nun ist leider passiert, was passieren musste und meine geliebte zweite Frau ist bei einem Übungsflug verunglückt. Wieder bin ich verwitwet, wieder war es nicht vorhersehbar.

Ich befinde mich noch in Trauer, aber glücklicherweise stehen mir auch diesmal Viktoria und auch ihre Hofdame, diese Shela, zur Seite. Sie entsprechen nicht ganz meinen Vorlieben – für meinen Geschmack sind sie etwas groß – aber zumindest sehen sie mich als das, was ich bin: den Herrn des Hauses.

Um das klarzustellen, scheuche ich das Personal, wie sie es brauchen. Der Student studiert, der Arbeiter arbeitet, der Chef… Ich bin mir sicher, sie fühlen sich unter meinem Schnabel sehr wohl. Damit sie es nicht vergessen, wie glücklich sie sind, zwicke ich sie auch gern mal, starte Übungsmanöver oder beginne den ein oder anderen realen Krieg mit diesem haarigen Monster, das sich immerzu anschleicht und den Platz in meinem Königreich streitig machen will.

Konnte ich Euer Herz erobern?

Ich freue mich sehr, wenn Ihr:  

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🎁 Mir ein Geschenk aus meiner Amazon-Wunschliste schickt  

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Alle Einnahmen landen garantiert in meinem Futternapf, für Spielzeug oder den Tierarzt – damit Ihr noch lange jemanden habt, der über Euch herrscht. Ich freu mich sehr über jedes Geschenk, egal wie groß oder klein.

Nun gut. Ich muss nun zurück und über mein Reich wachen.

Gezeichnet, Friedrich

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