Good News #1

Schlechte Nachrichten kann jeder. Hier gibt’s positive, überraschende und manchmal kuriose Meldungen aus aller Welt als kleinen Sonnenstrahl.

Spanien verabschiedet Tierschutzreform

Stierkämpfe bleiben ein heißes Eisen, aber Haustiere gelten nun offiziell als fühlende Lebewesen und nicht mehr als „Sachen“.

Care Arbeit ist echte Arbeit

Ebenfalls in Spanien wurde ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der Care-Arbeit (Pflege, Kinderbetreuung etc.) mehr staatliche Anerkennung geben soll. In Irland wird Pflegearbeit von Angehörigen jetzt finanziell stärker unterstützt.

Ozonloch schrumpft weiter

Laut aktueller UN-Messungen ist die Schutzschicht seit 2000 kontinuierlich am Heilen. Prognose: Bis 2040 wieder fast wie in den 80ern.

Urban Farming boomt

In immer mehr Städten Europas entstehen Dachgärten und Vertical Farms, die Lebensmittelversorgung nachhaltiger und lokaler machen.

Capital der weiblichen CEOs

In Norwegen steigt der Anteil von Frauen in Führungspositionen auf über 40 % – ein EU-Vorzeigebeispiel – und auch in Kanada steigt die Frauenbeteiligung in Technologie-Startups stetig – auch hier mehr Gründerinnen & Führungskräfte.

Ein Schritt Richtung gerechtere Mobilität

Erste Städte in Deutschland testen kostenfreien ÖPNV für Schüler:innen und Studierende und auch mehr sichere Fahrradwege sind in Planung.

Sonne schlägt Stromzähler

In der EU war Solarenergie erstmals die größte Stromquelle – in Ländern wie den Niederlanden erzeugte sie über 40 % des Stroms.


Hast du auch gute Nachrichten, die du teilen willst? Lass es mich gern wissen!

Pfauenhof News #1

Hier kommt dein Pfauenhof News Update!

Da der Pfauenhof ein Gemeinschaftsprojekt ist, dürft ihr gern wissen, was hier los ist.

Mini-Urlaub im Schwabenland

Unsere neue Rubrik beginnt mit dem Wichtigsten: Einer ordentlichen Pause. So waren das Kind und ich erstmal für drei Tage in Schwaben bei meiner Familie und wir hatten das volle Programm von Shopping bis Schwimmbad. War sehr schön, aber jeweil 5 1/2 Stunden Zugfahrt mit vier Umstiegen ist schon sehr anstrengend. Den Jetlag müssen wir jetzt noch verdauen, oder wie das Kind sagte: „Nächstes Mal wieder mit Auto.“ Da bin ich dabei.

Mini-Urlaub im Mittelalter

Am Wochenende waren in Furth im Wald wieder die Ritter los. Nachdem es uns den Kinderdrachenstich am Samstag komplett verregnet hat, sind wir am Sonntag umso begeisterter zum Cave Gladium losgezogen. Wer das Spektakel nicht kennt, sollte das nächstes Jahr unbedingt nachholen. Kleiner Tipp: Gewandete (also Besucher mit Kostüm) zahlen weniger Eintritt.

Vroni und Max als Gewandete. Ja, es war warm an dem Tag.

Mini-Urlaub im Hühnerstall

Der Pfauenhof lebt ja nicht von Urlaub oder Mittelalterfesten, sondern von seinen Bewohner:innen und Freund:innen. Bisher durfte unsere KFC-Gang den ganzen Garten unsicher machen. Nachdem Shela aber in letzter Zeit Spaß daran hatte, sie zu ärgern, Vicki sich am Hühner- statt Hundefutter gütlich tat und Max einen Anfall hatte, weil sein ganzer „englischer Rasen“ nun eher einem Acker gleicht, haben wir uns dazu enschlossen, ihren Wirkungskreis etwas einzudämmen. Damit werden alle Nerven und Vickis Linie erheblich geschont. Jetzt muss Max nur noch anfangen das Unkraut in unserem Garten zu kultivieren. Damit das Kind, a.k.a. CEO of Chicken Business auch weiterhin seinen Spaß hat, hat Mama sogar kurzerhand eine Bank im Hühnergatter gebaut.

Mini-Urlaub im Shopping-Himmel

Und damit sich das Projekt besser finanziert, hab ich direkt noch Neuigkeiten für euch! Ab sofort werde ich Affiliate Links im Blog teilen. Diese werden natürlich auch gekennzeichnet. Euch entstehen dadurch keine Kosten, aber jedes Mal, wenn ihr einen Link klickt, oder noch besser vielleicht sogar etwas darüber kauft, bekomme ich eine kleine Provision dafür. So könnt ihr unser Projekt unterstützen, ohne dafür viel Aufwand zu haben. Auf unserer Entdecken & Genießen-Seite findet ihr noch mehr Möglichkeiten uns ego- oder altruistisch zu unterstützen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Affiliate-Links? Wer hier klickt*, kann direkt sehen, was ich gestern geliefert bekommen hab.

Wenn ihr Fragen, Wünsche, Ideen habt oder selbst in den News sein wollt, schreibt mir gern. Und falls ihr ein bisschen Pfauenhof-Flair zu euch nach Hause holen wollt – klickt euch durch die Links, es lohnt sich!


* Hinweis: Manche Links sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein, landet ein kleiner Beitrag in der Pfauenhof-Kaffeekasse. Für dich bleibt alles gleich – für mich bedeutet es Unterstützung. Danke! 💚

Universum 25 – Was wir von Mäusen über unsere Gesellschaft lernen können

In den 1960ern führte der Verhaltensforscher John B. Calhoun ein Experiment durch, das später als Universe 25 bekannt wurde.
Er erschuf das Paradies – zumindest für Mäuse: unbegrenzt Futter und Wasser, perfekte Temperaturen, keine Raubtiere. Alles, was sie zum Überleben brauchten.

Und trotzdem endete es in einer Katastrophe.

Wenn Wohlstand Sinn frisst

Zunächst florierte die Kolonie. Die Mäuse vermehrten sich, Nester füllten sich, alles schien ideal.
Doch ohne echte Herausforderungen verloren viele Tiere den Antrieb. Es gab keine Aufgaben, keine Kämpfe ums Überleben, keinen Sinn.
Das Ergebnis: Aggressionen, Apathie, bizarre Verhaltensmuster.
Menschen erleben Ähnliches – in Bullshit-Jobs, endlosen Meetings oder beim Scrollen durch Social-Media-Feeds, die Nähe simulieren, aber selten echte Verbindung schaffen.

Allein in der Masse

Je mehr Mäuse im Gehege lebten, desto stärker zogen sich viele zurück.
Freundschaften zerbrachen, Mütter vernachlässigten ihre Jungen, Bindungen lösten sich auf.
Das Gehege war voll, aber das Leben leer.
Auch bei uns bröckelt Gemeinschaft oft unbemerkt – wir sind von Menschen umgeben, aber fühlen uns isoliert.

Der wahre Feind war nicht Mangel – es war Sinnlosigkeit

Calhoun stellte fest: Die Mäuse starben nicht an Hunger oder Kälte, sondern an Strukturlosigkeit und dem Verlust von Bedeutung.
Ohne Ziele, ohne Rollen, ohne verlässliche Bindungen löste sich ihre soziale Ordnung auf – bis nichts mehr funktionierte.

Was wir daraus lernen können

Wir brauchen mehr als Komfort. Wir brauchen:

  • Verantwortung statt reiner Konsum
  • Echte Nähe statt algorithmusgesteuerter Interaktion
  • Klare Strukturen statt sinnloser Dauerbeschäftigung

💡 Der Pfauenhof soll genau hier ansetzen: ein Ort, an dem Menschen wieder lernen, füreinander da zu sein.
Mit echter Gemeinschaft, sicheren Bindungen, Aufgaben, die zählen – und einem Umfeld, das nicht nur zum Überleben, sondern zum Leben einlädt.
Damit wir nicht wie Calhouns Mäuse enden – satt, sicher, aber innerlich leer –, sondern verbunden, sinnorientiert und lebendig.

Die Hütte hinter dem Hügel

Kleinanzeigenapps sind ja ein echter Endgegner. Die Kosten an Nerven und Zeit, die man da reininvestiert, stehen oft in keinem Verhältnis zu dem, was man dabei rausbekommt. Zum Glück sieht das Max, mein Mann, anders. Er scrollt sich mit echter Begeisterung durch Kleinanzeigen – so wie andere durch Instagram-Feeds. Dabei stolpert er auch immer wieder über das ein oder andere Goldstück, wovon auch ich wieder profitiere.

So kam es letzte Woche, dass er meinte, wir hätten einen Termin, uns etwas anzusehen, was er gefunden hat. Wie immer war ich erst einmal skeptisch. Es ist bei weitem nicht alles Gold, was er da findet, auch wenn es auf den ersten Blick so scheint. Aber gut. Ich liebe ihn, auch wenn das in solchen Situationen wirklich nervig sein kann.

Also rein ins Auto, raus aus dem Landkreis und dann einen Bauernhof zwischen Regensburg und “Nirgendwo” suchen.

Der junge Bauer, der uns empfing, war freundlich, unkompliziert – und sprang kurzerhand aufs Fahrrad, um uns den Weg zu zeigen. Er lotste uns flink einen Hügel hinauf, wo ein versteckter Feldweg durch ein kleines Wäldchen führte und dahinter…

… tat sich eine andere Welt auf.

Eine kleine Hütte, umgeben von Wiesen und Wäldern, versteckt, wo niemand sie vermutet. Die Ruhe – einfach magisch. Und eine Aussicht bis zum Ende der Welt.

Diese verdammte Hütte. 

Es gibt eine Küche, es gibt Strom, Heizung, Möbel, sogar einen Bierkeller. – Was es nicht gibt, ist fließend Wasser, dafür ein Festival taugliches Baustellen-WC.

Absolut romantisch.

Absolut schrecklich.

Aber auf der anderen Seite bietet es Möglichkeiten – viele Möglichkeiten. Abenteuer für unser Kind und seine Freunde. Rückzug aus dem Alltag. Eine Location für Feste und Partys, mit viel Platz und ohne Nachbarn, auf die man Rücksicht nehmen sollte. 

Und vor allem die Natur…

Wäre sie ein kleiner Hof – sie wäre genau das, was ich mir immer erträumt habe…

Auf die Frage des Landwirts antwortete Max sofort: “Ja, wir nehmen sie!” Und ich rief dazwischen: “Halt! Stopp! Wir müssen erst darüber nachdenken!” Aber eigentlich war es bereits klar, bevor wir kurz darauf wieder ins Auto stiegen.

Max hatte dem Bauern versprochen, wir würden uns im Laufe des Abends oder morgen Früh melden. Auf der Heimfahrt tippte ich dann in den Chat auf Max’ Smartphone:

“Hallo S.,

danke, dass du uns das Grundstück gezeigt hast. Wir werden es nehmen.

Liebe Grüße,

Max und Vroni”

👑 Viktoria – Queen-Mum vom Pfauenhof

Queen Viktoria I vom Pfauenhof

Servus! Ich bin Vicki – Pardon! Viktoria. – Ich bin eine französische Bulldogge und schnarche mich seit inzwischen fast 9 Jahren ins Herz meiner Mama. Ich bin nämlich ihr Lieblingskind, da lass ich mir nicht reinreden. Schließlich war ich schon vor dem Menschenwelpen da.

Ich bin ein absolutes Wunschkind. Mama und Papa haben sich lange Gedanken gemacht und sich nicht einfach ein Tier geholt, nach der Sache mit Rudi. So bin ich als winziges Baby von der Oberpfalz nach München und dann mit Baby zurück in die Oberpfalz gezogen.

Man kann echt sagen, dass ich Schwein hatte. Ich hatte eine tolle Kindheit – war ein richtiges Taschenhündchen – und mit dem Baby wurde mein Glück komplett.

Als es angefangen hat mit Essen, wurde ich zu Mamas Reinigungsassistentin befördert. Gourmet, Gourmand,… Alles dasselbe.

Nur blöd, wenn man so gut ist im Ordnung halten, dass man regelmäßig auf Diät gesetzt werden muss.

Aber ich bin nicht nur ordentlich, schön und Feinschmeckerin, ich liebe auch das Abenteuer – zumindest, wenn ich nicht so weit laufen muss.

Ich bin wirklich ausdauernd beim Kuscheln.

Sport ist eher so -ngh- sagen wir: Nicht so meins.

Ich geh mit dem Rudel Rad fahren, Schwimmen, Laufen, Wandern, aber am erfolgreichsten bin ich dann doch beim Couchdurchliegen. 

Überhaupt lass ich meine Tage lieber ruhig angehen und bringe viel Geduld mit, was gern ausgenutzt wird, grad von Mama.

Immer bin ich der Depp, der sich als Erste um die Neuen kümmern soll. Gut, bisher hab ich noch niemanden getroffen, den ich nicht mochte, und auch wenn es nicht immer auf Gegenseitigkeit beruhte, so hab ich es doch immer geschafft alle Sympathien für mich zu gewinnen, aber das geht halt doch immer alles von meiner Couchzeit ab.

Zum Glück bin ich cleverer als die meisten erwarten, und finde immer wieder geheime Möglichkeiten für Hundewellness.

Verratet das nur nicht weiter, ich brauch auch meine Geheimnisse!

Und? Konnte ich dein Herz gewinnen?

Ich freue mich sehr, wenn du:  

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🎁 Mir ein Geschenk aus meiner Amazon-Wunschliste schickst  

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♥️ Oder sogar mein:e Pat:in wirst. Dann schickt Mama dir regelmäßig Fotos, lustige Anekdoten und Updates von mir und wenn du willst, wirst du auch namentlich genannt und verlinkt:

Alle Einnahmen landen garantiert in meinem Futternapf, für Spielzeug oder den Tierarzt – damit ihr noch lange jemanden habt, der für euch aufräumt. Ich freu mich sehr über jedes Geschenk, egal wie groß oder klein.

Jetzt muss ich aber los! Ich glaub, Papa hat den Hühnern grad Futter gebracht.

Bis dann!

Eure, Vicki

P.S.: Wenn du auch den Rest der Crew nicht verpassen willst, dann meld dich gleich für den Newsletter an!


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🌿 Das beste Mittel gegen Hundegeruch? Spielen natürlich!

Manchmal frage ich mich, warum ich so viel Geld für Räucherstäbchen und Duftöle ausgebe. Letztens jedenfalls haben unsere beiden Hündinnen wieder bewiesen, dass sie das mit dem natürlichen Parfüm besser draufhaben als ich.

Vicki und Shela waren draußen mit einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen beschäftigt: Fangen spielen. Vicki ist dabei die Strategin. Im letzten Moment macht sie einen eleganten Haken – Shela, ohne Bremskraftverstärker ausgestattet, schießt einfach weiter.

Und zwar direkt volles Rohr in den Rosmarin.

Da hing sie dann. Hintern über Kopf, komplett im Kräuterbeet versenkt. Erst mal orientieren. Dann lugte ein verwirrter Erdmännchenkopf zwischen Rosmarinzweigen und Minzblättern hervor – mit so einem Blick, der ganz klar sagt: „Äh … wo bin ich hier?“

Ich konnte kaum noch vor Lachen, hatte bereits Bauchschmerzen. Also musste ich natürlich rein, um meinem Mann davon zu erzählen – und plötzlich roch ich einen frischen Duft! Als ich mich wieder umdrehte, stand Shela hinter mir. Ganz brav. Und roch einfach himmlisch nach Rosmarin und Minze.

Ein gratis Lufterfrischer aus dem Garten – und ich schwöre, kein gekauftes Parfum der Welt kann da mithalten.

💚 Und genau deswegen liebe ich unser kleines Chaos hier.
Weil es zeigt, wie nah Glück manchmal liegt – und dass es oft gar nicht mehr braucht als ein bisschen Platz zum Rennen, ein paar duftende Kräuter und die besten Freunde auf vier Pfoten.


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Der Pfauenhof – mein Traum vom Zuhause

Ich träume vom Pfauenhof.

Nicht von einem Hof mit peinlich gestutzten Buchsbäumen und weißen Kieswegen. Sondern von einem echten Ort.

Einem Zuhause.

Für Frauen, Kinder und Tiere, die nicht nur ein Dach über dem Kopf brauchen, sondern ein Stück Geborgenheit, Wärme – und vielleicht auch jemanden, der morgens Kaffee macht, während der Kater auf der Zeitung sitzt.

In meinem Kopf existiert der Pfauenhof schon lange. Er riecht nach frischer Erde, Kräutern und nassem Hund. Die Laufenten schnattern sich gegenseitig in den Wahnsinn, die Hühner haben exakt eine Lieblingsstelle zum Eierlegen (obwohl vier andere Plätze frei sind), und irgendwo im Haus summt ein Kind ein Lied, das ich nicht kenne, aber sofort liebe.

Was ich dort schaffen will?

Einen Ort, an dem Chaos nicht versteckt, sondern liebevoll umarmt wird.
Einen Ort, an dem Menschen nicht gefragt werden, was sie leisten – sondern was sie brauchen.
Einen Ort, an dem Tiere nicht perfekt funktionieren müssen, sondern einfach da sein dürfen.

Der Pfauenhof soll ein Zufluchtsort werden für alle, die irgendwo zu viel waren – oder zu wenig. Für Menschen mit Narben, mit Ängsten, mit Geschichten. Und für Tiere, die gelernt haben, leise zu sein, obwohl sie eigentlich bellen, krähen oder schnattern wollen.

Natürlich wird das nicht einfach.

Manchmal zweifle ich, ob ich je die Mittel, die Kraft, den Raum haben werde, das alles aufzubauen. Aber der Traum bleibt. Und jeden Tag, an dem ich mich nicht unterkriegen lasse, wird er ein Stück realer.

Ich möchte keinen Hochglanz-Hof. Ich will einen Ort mit Herz. Mit schiefen Fenstern, warmem Licht und einer Gemeinschaft, die sich gegenseitig den Rücken stärkt. Ich will eine Hängematte zwischen Bäumen – und vielleicht eine Sitzbank für stille Gespräche bei Tee und Hundesabber.

Warum ich das will?

Weil ich fest daran glaube, dass es mehr geben muss als das bloße Funktionieren. Weil ich selbst weiß, wie es ist, sich verloren zu fühlen. Und weil ich daran glaube, dass Liebe, Humor und ein bisschen bodenständiger Wahnsinn Welten verändern können – vielleicht nicht gleich die ganze Welt, aber zumindest eine kleine.

Und genau dort will ich anfangen.