Januar · Neubeginn & Abschluss
Die erste Rauhnacht steht symbolisch für den Januar.
Für Anfänge – und für den bewussten Abschluss dessen, was hinter dir liegt.
Traditionell beginnt diese Nacht mit einer Räucherung der Wohnung, des Hauses oder der Ställe. In alten Überlieferungen sollte der Rauch schützen, reinigen und das Alte verabschieden.
Unabhängig davon, woran du glaubst, ist das Räuchern vor allem eines: eine Einladung zur Stille.
Beobachte den Rauch.
Wie er sich bewegt, verzieht, verschwindet.
Vielleicht erkennst du nichts Konkretes. Vielleicht taucht ein Gedanke auf. Beides ist richtig.
Äußere Unordnung wirkt oft nach innen.
Deshalb gehört zu dieser Rauhnacht auch ein schlichtes, ehrliches Aufräumen. Kein Großputz. Kein Perfektionismus.
Nur so viel, dass du spürst: Hier darf etwas neu beginnen.
Nach der äußeren Reinigung folgt die innere.
Nimm dir Zeit, die kommenden Tage bewusst zu betrachten.
Was möchtest du in den Rauhnächten pflegen oder vertiefen?
Mögliche Begleiter können sein:
- Affirmationen
- ein kleiner Medizinbeutel
- Räuchermischungen
- Zeit in der Natur
- Meditation oder stille Momente
Wähle wenig. Und wähle passend für dich.
Zum Abschluss des Tages notiere dir vor dem Einschlafen einige Gedanken in deinem Rauhnächte-Notizbuch:
- Warst du heute draußen in der Natur?
- Welche Gedanken oder Gefühle waren präsent?
- Wie ging es deinem Körper?
- Ist dir etwas Besonderes aufgefallen?
Vielleicht findest du heute auch einen kleinen Gegenstand, den du deinem Notizbuch beilegen möchtest.
Etwas, das diesen Tag für dich symbolisiert.


