3. Rauhnacht: 27. Dezember

März · Emotionen & innere Bewegung

Die dritte Rauhnacht steht symbolisch für den März.
Für emotionale Themen, für Bewegung nach innen und außen, für das Erwachen dessen, was lange still war.

Beginne den Tag, wenn möglich, mit einem Moment der Aufmerksamkeit.
Notiere dir deine Träume im Notizbuch.
Wenn keine Bilder geblieben sind, halte fest, welche Gedanken oder Gefühle beim Aufwachen präsent waren. Oft sagen sie mehr als ganze Traumsequenzen.

Eine Räucherung kann auch heute den Übergang in den Tag begleiten.
Nicht, um etwas zu erzwingen, sondern um Raum zu öffnen.
Beobachte, was sich zeigt – oder auch, was sich nicht zeigt.

Diese Rauhnacht eignet sich für etwas sehr Bodenständiges:
einen Sauerteig ansetzen.

Mehl, Wasser, Zeit.
Mehr braucht es nicht, damit etwas zu leben beginnt.
Der Sauerteig erinnert daran, dass Entwicklung Geduld braucht und Aufmerksamkeit, aber keinen Druck.

Suche dir im Laufe des Tages einen stillen Ort und richte den Blick nach oben.
Beobachte den Himmel. Die Wolken. Das Licht.
Nicht als Analyse, sondern als Übung im Wahrnehmen.

Der März bringt Bewegung.
Deshalb gilt für diese Rauhnacht:
Tu, wozu dir der Sinn steht – aber tu etwas.
Nicht erstarren, nicht nur konsumieren, nicht vegetieren.
Es muss nichts Großes sein. Entscheidend ist, dass du in Kontakt mit dir bleibst.

Emotionen dürfen heute kommen und gehen.
Du musst sie nicht sortieren, nicht erklären, nicht lösen.
Es reicht, ihnen Raum zu geben.

Beende den Tag mit einem Eintrag in dein Notizbuch:

  • Welche Gefühle waren heute besonders präsent?
  • Gab es innere Bewegung oder Klarheit?
  • Was hat dir gutgetan?

Vielleicht findest du auch heute einen kleinen Gegenstand, der diesen Tag für dich symbolisiert.

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