Heute zeigt Max, wie er sich die Zukunft vom Pfauenhof vorstellt.


Wenn draußen der Wind an den Fenstern rüttelt und der Dezember sich aufführt wie ein dementorengeküsster Montag, dann hilft nur ein Getränk, das offiziell aus Hogsmeade stammen könnte.
Und weil ich als überzeugter Potterhead genau weiß, wie sehr ein richtig gutes Butterbier die Laune hebt, verrate ich euch heute das sagenumwobene Rezept. Wärmend, süß, cremig und irgendwie magisch.
Und falls ihr das Butterbier nachkocht, schreibt’s mir.
Ich komm vorbei, schnapp mir einen Becher und tu so, als wär ich kurz in Hogsmeade.
Heute ist Halbzeit – Weihnachten rückt immer näher!
Zum 12. Türchen gibt es deshalb etwas Besonderes:
Ich lade eure Kinder herzlich zu einer kleinen Weihnachtsverlosung ein.
Unter allen Kindern, die mir ein selbstgemachtes Bild zu ihrem Weihnachtsfest zusenden, verlose ich einen 15-Euro-Gutschein für Müller Drogerie.
So funktioniert die Teilnahme:
Ich freue mich auf viele kreative Weihnachtsbilder!


Wo wären wir nur, ohne Basteln im Advent? Wir basteln jedes Jahr neue Weihnachtsdekorationen für den Christbaum, weil der offensichtlich noch nicht bunt und chaotisch genug ist.
Als das Kind noch kleiner war, brauchte es natürlich etwas richtig Einfaches. Kein Schneiden, kein beißender Kleber, nichts woran man erstickt, und selbstverständlich ungiftig.
Was nutzt man da?
Die Profis wissen’s:
Salzteig, natürlich.
Damit ihr direkt loslegen könnt, hier eine einfache Anleitung, mit der sogar die Jüngsten (oder Ältesten) mitmachen können:
Alles gut miteinander verkneten, kurz ruhen lassen und dann nochmal kräftig durchkneten.
Der Teig lässt sich wunderbar zu kleinen Kunstwerken verarbeiten.
Und falls jemand auf die Idee kommt, zu probieren: keine Sorge, der Salzschock erledigt das Thema ganz von selbst. Ein Getränk in Reichweite kann nicht schaden.
Wenn Christbaumschmuck, Räucherhäuschen oder Fantasiegebilde fertig geformt sind, kommen sie bei 160°C in den Ofen, bis sie eine schöne Farbe haben.
Die Backzeit hängt von der Dicke der einzelnen Stücke ab.
Nach dem Auskühlen kann bemalt werden — Wasserfarbe, Fingerfarbe, alles geht. Die Größeren dürfen natürlich zu was Anspruchsvollerem greifen.
Wichtig für später: unbedingt trocken lagern!
Unsere ersten Meisterwerke aus dem zarten Einjährigen-Alter sind bei einem Wasserschaden allein durch die Luftfeuchtigkeit zerbröselt.
Aber gut — das ist natürlich die perfekte Ausrede, noch mehr zu basteln.

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen Düfte
Und hauchen durch die Winterlüfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken
Mich lieblich heimatlich verlocken
In märchenstiller Herrlichkeit.
Ein frommer Zauber hält mich wieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn;
Es sinkt auf meine Augenlider
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.
Am 8. Dezember darf es offiziell gemütlich werden. Draußen ist es kalt, drinnen flackern Kerzen, und nichts passt besser in diesen Tag als eine Tasse richtig gute, cremige heiße Schokolade. Kein Pulver, keine Abkürzungen – nur echte Zutaten, die nach Winter und Zuhause schmecken.
Hier ist unser Familienrezept, das jedes Jahr wieder auf den Tisch kommt und zuverlässig alle beruhigt, die gerade ein bisschen zu viel Dezember in den Knochen haben.
Milch, Sahne, Schokolade, Vanille und Zucker in einem Topf unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist.
In Tassen füllen, Sahne daraufgeben, mit Marshmallows verzieren und mit Kakaopulver bestäuben.
Heiß trinken und ins wohlige Schokokoma fallen.
Heute wird traditionell Sankt Nikolaus von Myra gedacht – dem Bischof aus der heutigen Türkei, Schutzpatron von Kindern, Schüler:innen, Seeleuten, Fischer:innen, Reisenden, Kaufleuten und Prostituierten.
Diesen Feiertag kennen die meisten, und in jeder Familie wird er ein bisschen anders begannen.
Bei uns werden am Vorabend alle Schuhe geputzt und ordentlich aufgereiht. Am Morgens warten dann Mandarinen, Nüsse und Schokonikoläuse in den Stiefeln. Und dazu eine kleine, praktische Überraschung, versteckt im Schuhregal: ein Bademantel hier, ein Freundebuch da, Bastelmaterial für neue Schnippsel , damit der Staubsauger seine Daseinsberechtigung hat.
Und wie gesagt: Nikolaus ist nicht nur Schutzpatron der Kinder, sondern auch der Schüler:innen, Reisenden und Prostituierten. Und mal ehrlich: Jeder von uns trägt mal mehr, mal weniger von dem einen oder anderen in sich.
Deswegen gönn dir heute ohne schlechtes Gewissen genau das, was du brauchst: Ruhe. Gemeinschaft. Einen Spaziergang. Oder die heiße Schokolade mit Sahne und Marshmallows auf der Couch. Für die Kinder bringt der Nikolaus heute die Erlaubnis zu einem Film auf Netflix – und für dich die Zeit, die du dir sonst nie nimmst.

