Kalenderblatt 12.10.25

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Einmal am Tag: 5 tiefe Atemzüge, Fenster auf, Blick in den Himmel. Null Aufwand, sofortiger Reset.

Geheimtipp des Tages:

Bei kalten Temperaturen träume ich ja gern von meinem Hexengarten. Ein richtig schönes Buch dazu findet ihr hier.*

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Erkältung? Läuft.

Im wahrsten Sinn des Wortes.

Ich weiß nicht, wer den Bazillen den Türcode gegeben hat, aber sie sind vollständig eingezogen. Erst ein leichtes Kratzen im Hals, dann die ganze Familie hustend im Chor, und jetzt klingt unser Wohnzimmer wie eine schlecht gelaunte Dampflok. Während Neo-Angin heldenhaft gegen die Krümelmonster im Rachen kämpft, versuche ich mit Sinupret den Rest meiner Atemwege zu überreden, ihren Job wieder aufzunehmen.

Der Gesundheitstrank hilft so halb – wahrscheinlich, weil ich ihn zwischen zwei Hustenanfällen verschütte. Aber manchmal braucht’s halt doch die moderne Hexenkunst aus der Apotheke. Zum Glück gibt’s apo.com*, wo man im Pyjama bestellen darf, ohne dass jemand den eigenen Elendstee sieht. Ein Klick, und schon machen sich Tabletten, Lutschtabletten und Taschentücher auf den Weg zum Lazarett Pfauenhof.

Das Kind hat beschlossen, dass Feuerwehrmann Sam die wahre Medizin ist. Offenbar heilt kindlicher Enthusiasmus besser als jedes Antibiotikum. Während Sam Pontypandy rettet, rette ich mich mit Ingwertee durch den Nachmittag, begleitet vom monotonen Pfeifen meiner eigenen Nebenhöhlen. Max schnauft irgendwo im Hintergrund, Shela rollt genervt mit den Augen, und die Hühner draußen haben vermutlich längst beschlossen, dass Menschen eine fehlerhafte Tierart sind.

Zwischendurch versuch ich zu schreiben – so lange, bis mir das Taschentuch davonfliegt oder das Hirn die Verbindung trennt. Aber ehrlich: Kranksein bringt eine merkwürdige Klarheit. Alles wird langsamer. Niemand erwartet etwas. Und plötzlich merkt man, dass die Welt sich auch weiterdreht, wenn man einfach nur Tee trinkt, Serien schaut und durch die Fensterscheibe auf nasse Wiesen starrt.

Für alle, die gerade ebenfalls durch den Schleim waten, hier meine offizielle Überlebensliste:

  • Neo-Angin* für den Hals (schmeckt nach Chemie und Hoffnung)
  • Sinupret* für den Kopf (bringt wenigstens das Gefühl, man tut was)
  • Thymian-Salbei-Tee für die Seele
  • Wärmflasche* fürs Gemüt
  • und Feuerwehrmann Sam* für die Moral.

Mehr braucht es eigentlich nicht – außer vielleicht jemanden, der einem die Suppe bringt, wenn man gerade nicht weiß, ob man schwitzt oder friert.

Also: Wenn du krank bist, gönn dir Ruhe. Wenn du gesund bist, genieß sie doppelt. Und falls du dich irgendwo dazwischen befindest – willkommen im Club. Der Pfauenhof hustet solidarisch mit dir.


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Kalenderblatt 11.10.25

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Setz einen Timer auf 25 Minuten (Pomodoro) – klingt albern, aber plötzlich erledigst du das, was du seit Tagen aufschiebst.

Geheimtipp des Tages:

Ich mach übrigens auch Toy- und Dessousberatung und du kannst bei mir eine Party für dich und deine Mädels buchen. Lust? Meld dich gleich 🙂

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Kalenderblatt 10.10.25

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Schreibe drei Dinge auf, die du heute nicht machst. Spart mehr Energie als jede To-do-Liste.

Geheimtipp des Tages:

Bock auf Bitcoins ohne Geld auszugeben? Reich wirst du so nicht, aber zumindest verdienst du mit der App Bitcoin Mining regelmäßig ein paar Satoshis, die für dich arbeiten können. Und mit meinem Einladungscode PHWCTJ bekommst du noch einen dauerhaften Sonderbonus!*

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Pfauenhof News #8

Hier kommt dein Pfauenhof News Update!

Lazarett

Erst Halsschmerzen, dann Kollektiv-Seuchenzug. Die Couch wurde zum Lazarett umfunktioniert und Gesundheitstrank im großen Kessel gebraut. Immerhin ist Opa wieder daheim und kann bei uns vor sich hin husten.

Den Feiertag nutzten wir statt für Schwimmbad für Kinderserien, Tee und Deckengekuschel. Am Samstag kauften wir – noch optimistisch – eine neue Säge*, seither regieren die Bazillen und nicht zuordenbare Symptome.

Immerhin hat Patient 0 schon alles hinter sich gebracht. Natürlich. Ein Tag Zeichentrick und das Kind ist wieder gesund – während die Eltern noch zwei Wochen mal leise, mal laut vor sich hin sterben.

Stall

Unser Stall hat endgültig ein wasserfestes Dach. Ansonsten schauen die Hühner mich nur kritisch an, wenn ich ihnen Nüsse knacke. Ich kann förmlich hören, wie sie leise über mich urteilen: „Zu krank zum Bauen, aber sitzt im Hühnerstall.“

Außerdem sind sie dem Wetter beleidigt und haben ihre Legeleistung schon reduziert. Heißt: Die Wärmelampe ist gedanklich längst installiert.


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P.S.: Ich hab die Krankentage genutzt, um ein Abomodell zu basteln. Noch ist nicht viel zu finden, aber das wird. Nach und nach kommen Artikel, Downloads und Einblicke dazu.
Wenn du Teil des Pfauenhofs sein möchtest, kannst du uns damit unterstützen – und bekommst gleichzeitig ein bisschen mehr vom echten Leben hier hinter den Kulissen. 💚

Kalenderblatt 09.10.25

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2-Minuten-Regel: dauert’s weniger als 2 Minuten, mach’s sofort.

Geheimtipp des Tages:

Ich muss heute wieder Vitamine und andere Apothekenartikel bestellen. Wie schaut es mit deiner Hausapotheke aus?*

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Shela – Die wandelnde Katastrophe

Lange habe ich überlegt. Auch Shela sollte ihren Platz hier bekommen – wie Vicki, Fritz und der Rest der Bande. Nur: Bei ihr ist das nicht so einfach.

Shela ist besonders. In jeder Hinsicht.

Max fand sie vor über zwei Jahren. Sie lebte mit einem Dackel in einer kleinen Familie, die Nachwuchs erwartete. Dort fiel uns sofort auf: Auf Kinder sprang sie an, nicht auf andere Hunde. Sie klebte förmlich an den Kleinen, passte auf, dass keiner von der Rutsche fiel, und war unendlich verschmust.

Als klar wurde, dass sie weg musste, stand die Frage im Raum: Wohin mit einem Hund, der offensichtlich kinderlieb ist – aber Eigenheiten hat, die im Tierheim Endstation bedeuten?

Wir nahmen sie. Mit Bauchschmerzen. „Ins Tierheim können wir sie notfalls immer noch bringen“, redete ich mir ein.

Schnell zeigte sich: Ihre Probleme waren größer, als wir dachten. Andere Hunde hasste sie regelrecht. Vicki hatte wirklich keine einfache Zeit. Spaziergänge waren ein Alptraum: Räder, Geräusche, Spielsachen, selbst Fritz – fast alles machte ihr Angst. Im Haus dagegen war sie wie ein Soldat: sobald ich den Raum betrat, saß sie bereits Spalier und wartete auf Anweisung.

Dieser Hund kostete mich wirklich sehr viele Nerven.

Nerven hat sie mich gekostet. Viele. Ich habe geschimpft, gezweifelt, geflucht. Aber jedes Mal, wenn Max vorsichtig fragte, ob wir sie nicht doch abgeben sollten, war meine Antwort dieselbe:
„Wir haben Verantwortung übernommen – also bleibt sie.“

Wir wissen bis heute nicht, was sie erlebt hat. Aber eins glaube ich: Aggression ist nur ein Zeichen von Angst. Und Angst bekämpft man am besten mit Liebe und Verständnis.

Zwei Jahre Kuscheltherapie später ist Shela noch immer kein einfacher Hund. Aber sie ist angekommen. Mit Vicki verbindet sie mittlerweile ein unzertrennliches Band – für sie würde Shela vermutlich ihr Leben lassen. Kinder liebt sie mehr als alles andere, und selbst Fritz zählt inzwischen zu ihrem Rudel. Sie wagt es sogar, Max das Essen zu klauen – das traut sich sonst nicht mal Mio.

Andere Hunde bleiben schwierig. Doch die Heilung ist sichtbar. Schritt für Schritt. Und bis sie ganz da ist, bleibt sie unsere Shela – die wandelnde Katastrophe mit Herz und Seele.

Konnte Shela dein Herz erobern?

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Alle Einnahmen landen garantiert im Futternapf, für Spielzeug oder den Tierarzt – damit sie noch lange heilen kann. Wir freuen uns sehr über jedes Geschenk, egal wie groß oder klein.

P.S.: Wenn du auch den Rest der Crew nicht verpassen willst, dann meld dich gleich für den Newsletter an!


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Einkaufszettel: immer Fotos statt Listen. Weniger Chaos, weniger Zettelwirtschaft.

Geheimtipp des Tages:

Toptipp von einer Freundin: Schont Füße und lässt einen wie auf Wolken gehen. Max weigert sich andere Schuhe anzuziehen.*

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Leg dein Handy beim Essen 3 Meter weit weg. Schon fühlt sich die Mahlzeit wie eine Pause an.

Geheimtipp des Tages:

Wollt ihr Opa vor Stürzen bewahren oder euer süßes Fellgesicht den ganzen Tag vom Schreibtisch aus beobachten, dann gibt’s dafür eine einfache Lösung.*

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Feminist Monday #6

Frauen stellen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung und doch drehen sich die Nachrichten oft nur um das Schaulaufen machthungriger Männer. Daran wird sich jetzt etwas ändern!

Jeden Montag berichte ich euch Feminist News – Nachrichten, die FLINTA* betreffen. Damit wir die Welt so sehen, wie sie ist.

Die Männerpille: YCT-529

Verhütung war jahrzehntelang Frauensache. Pille, Spirale, Hormonspritze – und die dazugehörigen Nebenwirkungen gleich gratis mit dazu. Männer? Bisher nur mit Kondom oder Vasektomie im Spiel. Aber: Es tut sich was.

Forscher:innen haben mit YCT-529 eine hormonfreie Antibabypille für Männer in die erste klinische Prüfung geschickt – und die Ergebnisse klingen vielversprechend.

Wie funktioniert das Ganze?
YCT-529 blockiert ein bestimmtes Protein, das für die Spermienproduktion nötig ist. Keine Hormone, keine Manipulation am Testosteronspiegel – und damit auch keine typischen Nebenwirkungen wie Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen oder Libidoverlust.

Was zeigen die Tests bisher?

  • An Mäusen und Affen: 99 % wirksam gegen Schwangerschaften.
  • Reversibel: Nach Absetzen kam die Fruchtbarkeit nach 4–6 Wochen zurück.
  • Erste Sicherheitsprüfung am Menschen (16 Teilnehmer): keine relevanten Nebenwirkungen.
  • Der nächste Schritt: eine größere Studie in den USA, um Sicherheit und Wirksamkeit genauer zu prüfen.

Was wird sonst noch erforscht?

  • Hormongels für die Haut, die die Spermienbildung blockieren sollen.
  • Hormonpillen mit ähnlicher Wirkung wie die Pille für Frauen – aber eben mit denselben Risiken.
  • Polymer-Gels, die in die Samenleiter gespritzt werden und diese blockieren (praktisch das temporäre Gegenstück zur Vasektomie).

Und wie stehen Männer dazu?
Laut einer Meta-Analyse (2021) sind viele Männer grundsätzlich offen für neue Verhütungsmethoden. Die größten Sorgen: Nebenwirkungen. Genau da setzt YCT-529 an – weil es eben ohne Hormone auskommt.


Warum das ein feministisches Thema ist
  • Verantwortung teilen: Endlich könnte Verhütung nicht mehr nur die körperliche Last der Frauen sein.
  • Wahlfreiheit: Frauen hätten die Möglichkeit, die Verantwortung abzugeben oder sich die Verhütung zu teilen – ohne immer selbst „den Körper hinzuhalten“.
  • Machtverhältnisse: Wer über Verhütung entscheidet, hat Macht über Familienplanung. Mehr Optionen für Männer könnten das Gleichgewicht verändern.
Fazit

YCT-529 ist noch lange nicht im Apothekenregal. Aber die Richtung stimmt: hormonfrei, wirksam, reversibel. Wenn die Forschung so weitergeht, könnte die Frage „Wer kümmert sich um die Verhütung?“ in Zukunft endlich nicht mehr automatisch mit „die Frau“ beantwortet werden.

Quelle


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