Juli · Öffnung für das Neue & Loslassen
Die siebte Rauhnacht steht symbolisch für den Juli.
Für Öffnung, Weite und das bewusste Loslassen dessen, was nicht mit ins neue Jahr gehört.
Beginne den Tag mit einem Eintrag in dein Notizbuch.
Notiere deine Träume oder die Gedanken und Gefühle, die beim Aufwachen präsent waren.
Gerade an diesem Tag zeigen sie oft sehr klar, was bleiben darf – und was gehen will.
Eine Räucherung kann auch heute den Übergang in den Tag begleiten.
Nicht, um das Alte zu vertreiben, sondern um Raum für das Neue zu öffnen.
Der Juli steht für Fülle.
Plane deshalb für das Silvesteressen etwas Großes, Sättigendes.
Nicht aus Überfluss, sondern als Zeichen von Vertrauen: Es wird genug sein.
Im Laufe des Tages darfst du etwas zurückgeben.
Lege Brotstücke unter Obstbäume oder hänge Äpfel in die Zweige, damit sie im kommenden Jahr gut tragen.
Es geht nicht um das Wie, sondern um die Haltung: Nehmen und Geben gehören zusammen.
Auch die Tiere gehören in diese Rauhnacht.
Gib ihnen eine Extraportion – den Haustieren wie auch den Wildtieren, wenn es möglich ist.
Sorge ist kein Verlust. Sie kehrt zurück.
Bevor der Abend beginnt, schaffe noch einmal Ordnung.
Keine Grundreinigung, kein Perfektionismus.
Nur so viel, dass du spürst: Diese Unordnung nehme ich nicht mit ins neue Jahr.
Am Abend folgt das Feuerritual.
Schreibe deine Wünsche auf kleine Zettel.
Wähle bewusst, was du dem Feuer übergibst.
Wenn die Zettel brennen, richte deine Aufmerksamkeit auf den Wunsch und auf den Rauch.
Werde still. Lass dich nicht treiben.
Das Feuer nimmt auf, was klar formuliert wurde.
Wenn es sich gut anfühlt, beende auch diesen Tag mit einem Eintrag in dein Notizbuch:
- Was hast du heute losgelassen?
- Wofür hast du Raum geschaffen?
- Wie hat sich der Übergang angefühlt?
Vielleicht findest du auch heute einen kleinen Gegenstand, der diesen Tag für dich symbolisiert und deinem Notizbuch beigelegt werden möchte.






















